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Drei weitere Todesfälle im Kreis Cloppenburg

Das Landesgesundheitsamt meldet am Donnerstag mittlerweile 69 Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 im Kreis Cloppenburg stehen.

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Das Landesgesundheitsamt hat am Donnerstag die neuen 7-Tagesinzidenzen für Niedersachsen veröffentlichen. Wichtigste Nachricht: Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Infektionen mit dem Coronavirus stehen, hat sich im Landkreis weiter erhöht - auf nunmehr 69. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hatte am Mittwoch noch 66 Fälle gemeldet. Wie Kreissprecher Frank Beumker auf Anfrage von OM online bestätigte, sind tatsächlich weitere Todesfälle nach dem täglichen Update mitgeteilt und dementsprechend noch nicht in der kreiseigenen Statistik erfasst worden.

Die 7-Tagesinzidenz im Kreis Cloppenburg liegt mit Stand von Donnerstag (7. Januar) bei 114,8. Der Wert ist damit im Vergleich zum Vortag (119,5 -dieser Wert ist offenbar wegen Nachmeldungen am Donnerstag rückwirkend nach oben korrigiert worden; gleiches gilt für die Werte bis einschließlich 4. Januar ) weiter leicht gesunken. Die Berechnung basiert auf 196 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. Vom NLGA erfasst wurden 5449 Gesamtfälle im Kreis Cloppenburg - das sind 70 mehr als am Vortag.

Noch deutlicher gesunken ist die 7-Tagesinzidenz im Landkreis Vechta. Während der am Vortag noch bei 142,8 lag, wird am Donnerstag (7. Januar) ein Wert von 125,3 gemeldet. Die Berechnung basiert auf 179 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. Vom NLGA wurden 4359 Gesamtfälle im Kreis Vechta erfasst - das sind 39 mehr als am Vortag.

Die 7-Tagesinzidenz ist damit in beiden Landkreisen rückläufig. Allerdings weist das Landesgesundheitsamt auch am Donnerstag darauf hin, dass die Zahlen immer noch nicht belastbar sind. Wie bereits berichtet, müssen die reduzierten Testungen und Laborauswertungen während der Feiertage und zum Jahreswechsel in Kombination mit verlängerten Wochenenden berücksichtigt werden. Die Experten des Robert-Koch-Institutes gehen davon aus, dass die Zahlen frühestens Ende der 2. Kalenderwoche wieder belastbar werden und das tatsächliche Infektionsgeschehen wieder abbilden können.

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