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Dorothea Weigel bekommt den Antoniuspreis

Die Preisträgerin hat sich in außergewöhnlichem Maße über ihre beruflichen Pflichten hinaus um die Schulgemeinschaft des Gymnasiums verdient gemacht, lobt der Förderverein beim Akademieabend.

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Ausgezeichnet: Silke Weiss (links), Vorsitzende des Fördervereins, und Schulleiterin Inge Wenzel (rechts) überreichten Dorothea Weigel den Antoniuspreis. Foto: Gerwanski

Ausgezeichnet: Silke Weiss (links), Vorsitzende des Fördervereins, und Schulleiterin Inge Wenzel (rechts) überreichten Dorothea Weigel den Antoniuspreis. Foto: Gerwanski

Gleich über vier „Highlights“ freute sich Schulleiterin Inge Wenzel beim Akademieabend in der Aula des Gymnasiums Antonianum. Eine Preisverleihung stand an, ebenso ein Vortrag von Ministerialdirektor a. D. Ansgar Hollah, ein Konzert der South-O'-Burger-Big-Band und abschließend ein geselliges Zusammensein. Der Förderverein der Schule hatte eingeladen.

Zunächst verlieh der „Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen“ den Antoniuspreis an Dorothea Weigel. Vorsitzende Silke Weiss betonte, dass das Antonianum „in der Tradition des christlichen Humanismus“ stehe. Dorothea Weigel habe „sich im außergewöhnlichen Maß über ihre beruflichen und dienstlichen Pflichten hinaus um die Schulgemeinschaft des Gymnasiums verdient gemacht“. Sie habe sich „täglich mit den kleinen, meistens mit den großen Nöten und Problemen von Schülern auseinandergesetzt und wertvolle Lebenshilfe geleistet“. In der Urkunde wird weiter ausgeführt: „Durch Dorothea Weigels soziales Engagement haben zahlreiche Hilfsprojekte in der Region und in der weiten Welt Spenden erhalten können.“

An die „Grenze zwischen Politik und Verwaltung“ führte dann Ansgar Hollah, Abiturient des Antonianums 1981. Mit „Bakum – Bonn – Berlin“ nannte er in seinem Festvortrag drei seiner Lebensstationen. Beim Kramen für den Vortrag, sagte Hollah, habe er den Aufhänger für seine Rede in der Oldenburgischen Volkszeitung gefunden: „Unsere kleine Heimatzeitung hat damals die Rede, die meine Mutter als Elternvertreterin auf unserer Abi-Feier gehalten hat, unter folgender Überschrift zusammengefasst: Geht Euren persönlichen Weg.“

Die Stationen von Festredner Ansgar Hollah: Von Bakum über Bonn nach Berlin

Bevor der Festredner seinen eigenen Weg humorvoll darstellte, nannte er einige für ihn grundsätzliche Dinge: „Zu Herkunft und Prägung gehören bei mir auch Kirche und Religion.“ Und die Politik dürfe durchaus ein katholisches Fundament haben. So konnte es die Zuhörer auch kaum verwundern, dass Hollah der CDU „durch alle Stürme hindurch treu geblieben“ ist. Bakum war die erste Lebensstation, dann folgten die Bundeswehrzeit und das Studium, und bald schon ging es nach Bonn, die damalige Bundeshauptstadt. „Aber wie kommt man als Bakumer Lehrersohn nach Bonn zum Bundestag?“ Ein CDU-Bundestagsabgeordneter suchte einen wissenschaftlichen Mitarbeiter und so setzte sich der persönliche Weg in die Politik fort. Und dieser Weg war immer eng verbunden mit Verwaltungsaufgaben, sodass Ansgar Hollah schließlich – nun schon in Berlin – Abteilungsleiter Öffentlicher Dienst im Bundesministerium des Innern und für Heimat wurde. Inzwischen sei er seit 3 Monaten im Ruhestand.

Nicht nur der Vortrag sorgte für Schwung. Auch die South-O'-Burger-Big-Band, die Band der Ehemaligen, begeisterte das Publikum. Hier spielte der Name Hollah wieder eine Rolle. Ansgars Brüder Olaf und Winfried spielen in der Band, und Olaf wird bei der diesjährigen Abiturfeier die Elternrede halten.

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