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Dinklager Wildpark: Förster, Streichelzoo und bis zu 35 Wildtiere bleiben

Die Stadt kauft das Areal für einen symbolischen Preis. Doch über die Art der Weiterführung ist sich die Politik zuerst nicht einig. Bis eine Petition folgt.

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Der Dinklager Wildpark ist eine Oase der Ruhe. Streichelzoo, Tiergehege und die Wanderwege sind ein beliebtes Ausflugsziel. So kennen die Dinklager ihren Park innerhalb des Burgwalds seit 1990 – und in dieser groben Form wird es ihn auch (mindestens) die nächsten 2 Jahre geben. Denn die Stadt Dinklage hat den Wildpark zum 1. Januar 2023 von der Deutschen Vermögensberatung gekauft. Zum Preis von symbolischen 1,19 Euro.

Dass vieles so bleibt wie vorher, das war – nachdem OM-Medien diesen sich anbahnenden Deal öffentlich gemacht hatte – im Sommer noch nicht zwingend abzusehen. Denn es gab in der Politik zuerst von allen Fraktionen Bedenken, ob Tiere und Personal übernommen werden sollten. Die Unterhaltungskosten von 150.000 Euro pro Jahr schien vor allem CDU und dem Bürgerforum zu viel Geld. 

Den Wildpark kennt niemand besser als er: Förster Simon Helmes wird  das Areal auch die nächsten 2 Jahre betreuen. Foto: BöckmannDen Wildpark kennt niemand besser als er: Förster Simon Helmes wird das Areal auch die nächsten 2 Jahre betreuen. Foto: Böckmann

Doch danach änderte sich nach und nach das Stimmungsbild. Es gab eine Online-Petition (mit den Stimmen von 1350 Dinklagern), die gegen die Pläne protestierten. Initiator Andreas Niedermeier kämpfte für den Erhalt der Tiere. Dass der Förster Simon Helmes bei der Stadt angestellt werden soll, dafür setzten sich vor allem SPD und AfD ein.

Es folgte ein gut besuchter Workshop mit 60 Teilnehmern, in dem es einen großen Konsens gab: Förster, Streichelzoo und bis zu 35 Wildtiere sollen bleiben. Diesem Stimmungsbild folgte dann schließlich auch die Politik. 

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