Dinklager Bauhof zeigt sich am 17. Mai
Beim Tag der offenen Tür können Interessierte Einblicke erhalten. Zum Programm gehören auch ein ökumenischer Gottesdienst und Musik von „Kölsch & Klüngel“.
Frederik Böckmann | 22.04.2025
Beim Tag der offenen Tür können Interessierte Einblicke erhalten. Zum Programm gehören auch ein ökumenischer Gottesdienst und Musik von „Kölsch & Klüngel“.
Frederik Böckmann | 22.04.2025

Neubau am Alten Mühlenweg: Der Bauhof hat direkt neben der Feuerwehr seinen Sitz. Foto: Stadt Dinklage
Die Gespräche über einen neuen Bauhof in der Stadt Dinklage nahmen einige Zeit in Anspruch, die Bauarbeiten zogen sich ebenfalls – doch seit ein paar Monaten haben die Mitarbeiter des Bauhofes ihren alten Standort am Höner Kirchweg 3e aufgegeben und ihr neues Domizil am Alten Mühlenweg 4 bezogen. Den neuen Bauhof dürfen nun alle Interessierten in etwas weniger als 4 Wochen besichtigen. Denn am 17. Mai (Samstag) öffnet der Bauhof von 13 bis 18 Uhr seine Tore. Die Stadt Dinklage bewirbt den „Tag der offenen Tür“ als „eine einzigartige Gelegenheit, den modernen Neubau des Bauhofs zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen“. Neben Führungen über das Bauhofgelände werde es zahlreiche Aktionen geben. Neben Kaffee und Kuchen gibt es unter anderem eine Hüpfburg und ein Glücksrad, außerdem stehen eine Pommesbude und ein Getränkepavillon parat. Um 17 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Musikalisch umrahmt werden der „Tag der offenen Tür“ und der Gottesdienst von der kölschen Mundartband „Kölsch & Klüngel“. „Mit dem neuen Bauhof haben wir optimale Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter sowie eine moderne Infrastruktur für die Stadt Dinklage geschaffen“, lädt Bürgermeister Carl Heinz Putthoff zur Besichtigung des abgeschlossenen Bauprojekts ein. Der Neubau des Bauhofs hat die Stadt Dinklage rund 3,6 Millionen gekostet, wie Kämmerer Christoph Bornhorst im vergangenen Jahr mitteilte. Ursprünglich hatte die Stadt Dinklage beim Ratsvotum im Dezember 2020 mit 2,55 Millionen Euro Kosten kalkuliert. Auch damals hatten sich schon Preissteigerungen bemerkbar gemacht. Beim Baustart im April 2022 hatte Bürgermeister Carl Heinz Putthoff die Kostenkalkulation – auch bedingt durch den Ukraine-Krieg – schon auf 3,1 Millionen Euro angehoben. Dann kam noch einmal eine halbe Million Euro dazu. Ein Teil dieser Mehrkosten resultiert aber auch aus der Ausstattung mit PV. Im Gegenzug gibt es wiederum Zuschüsse durch die KfW. Auf dem rund 10.400 Quadratmeter großen Grundstück befindet sich neben einem Verwaltungsgebäude mit Sozialräumen auch eine Werkstatt mit einer Waschhalle sowie eine Fahrzeughalle und eine Remise. Insgesamt betragen die Nutzflächen der Gebäude rund 1300 Quadratmeter. Verwaltungstrakt und Werkstatt sollen zukünftig durch zwei Luft-/Wasser-Wärmepumpen beheizt werden. Bis zu 13 Mitarbeiter haben im neuen Bauhof Platz. Dank der neuen Waschräume können auch Frauen eingestellt werden. Das war am Höner Kirchweg nicht möglich. Dort hatte der Dinklager Bauhof seit 1986 seinen Sitz. Doch der Standort war schon lange zu alt und zu klein, die sanitären Anlagen in keinem guten Zustand. Es herrschte bisweilen Verkehrschaos, wenn auch die Wertstoffsammelstelle geöffnet hatte. Der alte Bauhof entsprach in vielerlei Hinsicht nicht einmal mehr selbst geringsten Ansprüchen, wie auch der Gemeindeunfallversicherungsverband wiederholt monierte.Bürgermeister Putthoff sieht „optimale Arbeitsbedingungen“
Alter Standort am Höner Kirchweg genügte keinen Ansprüchen mehr
Danke, OM für 10.000 Digital-Abos! Lesen Sie jetzt OM-Plus ein Jahr lang für nur 8,99€ / Monat und sparen Sie so bis zu 40%. Hier geht es zum Angebot.