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Der Neubau der Pflegeschule in Lohne schreitet voran

Das Katholische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Oldenburger Münsterland ist ab August in neuen Räumen am St.-Franziskus-Hospital anzutreffen. 200 Schüler können dort künftig unterrichtet werden.

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Besichtigung der Baustelle: (von links) Dr. Jochen Berentzen (Leitung Bildungszentren Schwester-Euthymia-Stiftung), Karl-Heinz Borchers (Geschäftsführer Borchers und Aumann Immobilien), Christian Beverborg (Technischer Leiter St.-Franziskus-Hospital Lohne), Thomas Meyer (Geschäftsführer St.-Franziskus-Hospital Lohne), Dirk Nösing (Leitung Finanzen Schwester-Euthymia-Stiftung) und Ulrich Pelster (Vorstandsvorsitzender Schwester-Euthymia-Stiftung). Foto: SES/Meier

Besichtigung der Baustelle: (von links) Dr. Jochen Berentzen (Leitung Bildungszentren Schwester-Euthymia-Stiftung), Karl-Heinz Borchers (Geschäftsführer Borchers und Aumann Immobilien), Christian Beverborg (Technischer Leiter St.-Franziskus-Hospital Lohne), Thomas Meyer (Geschäftsführer St.-Franziskus-Hospital Lohne), Dirk Nösing (Leitung Finanzen Schwester-Euthymia-Stiftung) und Ulrich Pelster (Vorstandsvorsitzender Schwester-Euthymia-Stiftung). Foto: SES/Meier

Das Katholische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Oldenburger Münsterland bündelt seine Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote unter einem Dach: Am Lohner St.-Franziskus-Hospital entsteht dazu derzeit eine neue Pflegeschule. Die Rohbau steht bereits, im August sollen die ersten Kurse in den neuen Räumen starten, heißt es in einer Mitteilung der Schwester-Euthymia-Stiftung (SES).

Künftig wird in dem Neubau der theoretische Unterricht für Auszubildende der Krankenhäuser Vechta, Lohne und Damme stattfinden, der praktische Teil der Ausbildung wird auch weiterhin zu großen Teilen in den Kliniken absolviert.

"Für das Schulzentrum werden im Neubau drei Etagen mit einer Gesamtfläche von circa 1300 Quadratmetern zur Verfügung stehen", so Schulleiter Dr. Jochen Berentzen: "Insgesamt 200 Schüler können dann hier unterrichtet werden." Außerdem werde das Angebot an Fort- und Weiterbildungen künftig ausgebaut. Im kommenden Jahr wird zum 1. August zudem eine Schule für Operationstechnische Assistenten, die in Kooperation mit dem Landes-Caritasverband in Vechta betrieben wird, für die Ausbildung im Klinikverbund und für externe Kliniken hinzukommen.

Im "Skill Lab" kann praxisnah gearbeitet werden

Die neuen Räume sind laut Mitteilung hell und freundlich und gewährleisten ein konzentriertes Arbeiten. Sie sind modern und digital ausgestattet. Den Auszubildenden stehen auf jeder Ebene Aufenthaltsräume mit Küchen zur Verfügung.

Neben den Klassenräumen befindet sich im Neubau auch ein "Skill Lab", in dem praxisnah gearbeitet werden kann. Rund 20 Lehrkräfte werden die im Durchschnitt 25 Schüler umfassenden Klassen unterrichten.

Ausbildung ist seit 2020 generalistisch ausgerichtet

"Wir freuen uns sehr", sagt Berentzen. Der Neubau sei ein Meilenstein, mit dem der passende Rahmen für die zunehmenden Anforderungen an die Berufe im Gesundheitswesen geschaffen werden könne: "Dank der modernen Ausstattung und unseres hochqualifizierten Personals sind wir in der Region hervorragend für die generalistische Pflegeausbildung sowie alle weiteren Aus-, Fort- und Weiterbildungen für Gesundheitsberufe aufgestellt."

Ausgebildet wird unter anderem zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. Die Ausbildung ist seit 2020 generalistisch ausgerichtet: Das bedeutet, dass die drei bisherigen Berufsbilder Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger in einem neuen, universellen Berufsbild zusammengefasst werden. Es fließen Inhalte aus allen drei bisherigen Pflegebereichen zusammen. So sollen die Auszubildenden zur Pflege von Menschen aller Altersstufen und in allen Versorgungsbereichen befähigt werden. Zum 1. August werden zwei neue Kurse starten, teilt die Stiftung mit.

Das Katholische Bildungszentrum für Pflegeberufe im Landkreis Cloppenburg und das Katholische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Oldenburger Münsterland stehen laut Pressemitteilung für die Bündelung der Kompetenzen in der pflegerischen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Zur Struktur der Bildungszentren gehört nach Angaben der SES auch die staatlich anerkannte Fachweiterbildungsstätte für Intensiv- und Anästhesiepflege.

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