Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Das müssen Sie zur neuen Corona-Verordnung ab Samstag wissen

Das Land Niedersachsen will die Corona-Maßnahmen so weit wie möglich bis zum 2. April weiter gültig lassen. Allerdings gibt es ein paar Änderungen, weil sich die gesetzlichen Vorgaben ändern.

Artikel teilen:
Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Eigentlich sollte sich ganz Deutschland am 20. März bei den Corona-Maßnahmen locker machen. Doch zwischenzeitlich steigen die Zahlen wie rapide an – auch in den Krankenhäusern. Maßgeblicher Grund dafür ist die Omikron-Untervariante BA.2. Während man auf Bundesebene weiter am bisherigen Lockerungskurs festhalten will, nutzt das Land Niedersachsen nun eine gewährte Übergangsphase, um die Corona-Maßnahmen so weit wie möglich weiter gelten zu lassen. Das regelt eine neue Corona-Verordnung, die bereits am 19. März in Kraft tritt. Die wichtigsten Punkte gibt es hier im Überblick:

Kontaktbeschränkungen

Die Kontaktbeschränkungen fallen komplett weg. Bislang gab es noch auch Einschränkungen für ungeimpfte Personen bei privaten Zusammenkünften.

Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen mit 50 bis 2000 Teilnehmern bleibt alles beim Alten. Drinnen und draußen gilt die 3G-Regel. Es gelten keine Abstandsregeln, allerdings eine FFP2-Maskenpflicht (außer im Sitzen). Bei Veranstaltungen über 2000 Teilnehmer entfällt ab dem 19. März die Kapazitätsbegrenzung. Es gilt weiterhin drinnen und draußen die 2G-Regel, Ungeimpfte haben also keinen Zutritt. Draußen entfällt die Abstandsregel. Drinnen gilt bei Schachbrettbelegung ein Abstand von 1 Meter. Wenn die Maske auch am Sitzplatz getragen wird und keine Interaktion stattfindet, darf ebenfalls auf Abstandsregeln verzichtet werden. Gleiches gilt bei einem freiwilligen Einsatz der 2G-Plus-Regel. Drinnen gilt die FFP2-Maskenplicht (außer im Sitzen).

Discos, Clubs und Shisha-Bars

Es gilt generell die 2G-Plus-Regel. Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes wird die FFP2-Maskenpflicht neu geregelt. Die Maske darf abgenommen werden, sobald der Sitzplatz eingenommen wird.

Gastronomie

In gastronomischen Betrieben gilt drinnen die 3G-Regel. Drinnen gilt die FFP2-Maskenplicht (außer im Sitzen).

Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen

Es bleibt drinnen bei der FFP2-Maskenpflicht. Bei körpernahen Dienstleistungen darf die Maske während Gesichtsbehandlungen abgenommen werden.

Öffentlicher Nahverkehr

Die 3G-Regel fällt weg. Es bleibt aber bei der bisherigen FFP2-Maskenpflicht.

Schule

In allen entfällt die Kohortenbildung. An Grund- und Förderschulen darf im Primarbereich während des Unterrichts am Sitzplatz dieMaske abgenommen werden. Wird ein Schüler positiv getestet, muss die Lerngruppe allerdings wieder an den folgenden fünf Tagen die Maske auch im Unterricht tragen und sich zu Hause testen. Der Zeitraum verkürzt sich, wenn sich der Verdachtsfall nicht bestätigt. Jenseits des Primarbereichs aber bleibt das Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen am Platz für alle Schulen und Jahrgänge weiterhin Pflicht. Es gilt weiterhin eine dreimalige Testpflicht pro Woche für alle  Schüler – in der Regel montags, mittwochs und freitags zu Hause – und auch für Geboosterte.

Kitas

Die bisherigen Regeln zu einem eingeschränkten Betrieb (Szenarien B und C) bei entsprechenden Infektionszahlen entfallen. Zukünftig gilt: Kinder ab 3 Jahre müssen sich dreimal pro Woche zu Hause testen. Bei Kindern, bei denen ein Selbsttest nicht möglich ist, greift auch weiterhin das sogenannten "Umfeldtesten". 

Kontaktdaten

Die Verpflichtung für Betreiber, mit einem QR-Code eine Erfassung für die Corona-Warn-App  zu ermöglichen, entfällt. Die Landesregierung bittet aber ausdrücklich darum, das auf freiwilliger Basis beizubehalten. Gleiches gilt auch bei den Kapazitäten des Kundenverkehrs. Die Betreiber sollten "angesichts der hohen Infektionszahlen alle bisherigen Schutzmaßnahmen ebenfalls freiwillig weiter aufrechterhalten", teilt die Landesregierung am Freitag mit.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Das müssen Sie zur neuen Corona-Verordnung ab Samstag wissen - OM online