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Das macht die Jugendwerkstatt Neuenkirchen-Vörden

Benachteiligte Jugendliche sollen in dieser Einrichtung auf ihren Einstieg in das Berufsleben vorbereitet werden. Torsten Mennewisch stellt Sozialpolitikern das Angebot des Diakonischen Werkes vor.

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Heimat seit 4 Jahren: Die Jugendwerkstatt hat ihren Sitz in einer Halle in Dümmerlohausen. Foto: Oevermann

Heimat seit 4 Jahren: Die Jugendwerkstatt hat ihren Sitz in einer Halle in Dümmerlohausen. Foto: Oevermann

Individuelle Förderung, niedrigschwellige Unterstützung: Das sind die Ziele der Jugendwerkstatt Damme. Benachteiligte Jugendliche sollen in dieser Einrichtung auf ihren Einstieg in das Berufsleben vorbereitet werden. Finanziert wird die Werkstatt, die sich in Trägerschaft des Diakonischen Werks der Evangelisch-lutherischen Kirche befindet, unter anderem von der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden.

Einrichtungsleiter Torsten Mennewisch stellte jetzt Neuenkirchen-Vördener Politikern die Arbeit der Jugendwerkstatt vor. Die seit 2018 in der Dammer Bauerschaft Dümmerlohausen untergebrachte Jugendwerkstatt bietet aktuell 16 Jugendlichen im Alter von 15 bis maximal 25 Jahren ihre Unterstützung an. Die Förderung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgt nach jeweils persönlich auf sie abgestimmten Gesichtspunkten. „Wir arbeiten sehr individuell, nicht starr. Jeder Jugendliche bekommt von uns einen individuellen Förderplan“, betonte Torsten Mennewisch.

Seit mehr als 20 Jahren steht der Diplom-Sozialpädagoge der Einrichtung vor. Die Zuweisung der Jugendlichen erfolgt über das Jobcenter Vechta, das Jugendamt, der Jugendgerichtshilfe oder den Schulen des Südkreises Vechta. Maximal 24 Monate dürfen die Angebote der Jugendwerkstatt in Anspruch genommen werden, die Erstzuweisung erfolgt über sechs Monate.

Einrichtung bietet Werkstätten und Berufscoaching an

Auf dem rund 500 Quadratmeter großen Areal an der Dümmerstraße befinden sich eine Holz-, eine Maler- und eine Kreativwerkstatt. Neben dem Berufscoaching und der Vermittlung von handwerklichen Grundqualifikationen durch einen Tischler und eine Malerin steht die sozialpädagogische Betreuung jedes Einzelnen im Fokus der Einrichtung, um die berufliche, aber auch die soziale Integration möglichst optimal voranzutreiben.

Gerade im persönlichen Bereich sei vieles in der Corona-Pandemie auf der Strecke geblieben, berichtete Mennewisch. Persönliche Hilfestellungen, Gespräche und Kontaktbesuche nähmen jedoch jetzt wieder an Fahrt auf. „Das ist gut und wichtig“, meinte der Sozialpädagoge. „Die Jugendlichen können sich jederzeit bei Problemen an uns wenden“, so Torsten Mennewisch weiter.

Zum 1. Juni bietet die Jugendwerkstatt dann auch aller Wahrscheinlichkeit nach wieder 20 Plätze an. Die Teilnehmeranzahl ist derzeit coronabedingt noch reduziert.

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