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Darum kehren „Ehemalige“ ans CAG zurück

Das Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg feiert sein 111-jähriges Bestehen unter anderem mit Aulaabenden, bei denen besondere „Ehemalige“ zu Wort kommen. Und ein Abschlussevent ist geplant.

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Blickte auf seine Schulzeit am CAG zurück: Alexander Rolfes im Gespräch mit Ulrike Niemeyer (links) und Petra Diekmann. Foto: Liebske

Blickte auf seine Schulzeit am CAG zurück: Alexander Rolfes im Gespräch mit Ulrike Niemeyer (links) und Petra Diekmann. Foto: Liebske

Im Rahmen des 111-jährigen Jubiläums des Clemens-August-Gymnasiums fanden nach Mitteilung der Schule zwei besondere Aulaabende mit ehemaligen Persönlichkeiten der Schulgemeinschaft statt: dem früheren Schüler Alexander Rolfes (Abitur 2003) sowie dem ehemaligen Schulleiter Heinrich Hachmöller, der die Schule 2013 verließ.

Den Auftakt machte Alexander Rolfes, der heute als studierter Sprechwissenschaftler das Referat „Glaubenskommunikation“ im Bistum Osnabrück führt. Zusätzlich ist er Teil des Ensembles „Theater ex libris“, das Live-Hörspiele inszeniert.

Im Gespräch mit Petra Diekmann und Ulrike Niemeyer blickte er auf seine Schulzeit zurück und erinnerte sich unter anderem an prägende Lehrkräfte sowie seine Zeit in der Theater-AG, die seine berufliche Laufbahn entscheidend beeinflusste.

Ergänzt wurde der Abend durch eindrucksvolle Textvorträge aus Werken von Heinrich Böll, Bram Stoker und William Shakespeare. Dabei wurde deutlich, wie eng Rolfes’ Begeisterung für Literatur und Sprache mit seinem schulischen Werdegang verbunden ist.

Im Austausch über die Bedeutung von Schule: der ehemalige Leiter des CAG, Heinrich Hachmöller (Mitte), mit Thomas Stankow (links) und Katrin Korte. Foto: C. EckhardtIm Austausch über die Bedeutung von Schule: der ehemalige Leiter des CAG, Heinrich Hachmöller (Mitte), mit Thomas Stankow (links) und Katrin Korte. Foto: C. Eckhardt

Am zweiten Aulaabend kehrte mit Heinrich Hachmöller ein ehemaliger Schulleiter an seine Wirkungsstätte zurück. Im Gespräch mit Katrin Korte und Thomas Stanko berichtete er von seinem beruflichen Weg, der ihn unter anderem an eine deutsche Schule in Mailand führte, sowie von internationalen Erfahrungen im Bildungsbereich.

Zugleich betonte er die Stärken des deutschen Schulsystems und hob die Bedeutung von Vertrauen und Zusammenarbeit im schulischen Alltag hervor. Sein Leitmotiv „Machen Sie mal“ stand dabei exemplarisch für seinen kooperativen Führungsstil, aus dem unter anderem Projekte wie der Schwedenaustausch und die BigBand Cajazzo hervorgingen.

Beide Abende boten nicht nur persönliche Einblicke in unterschiedliche Lebenswege, sondern machten auch deutlich, wie prägend die Schulzeit für die weitere Entwicklung sein kann. Damit erwies sich das Format der „Sofaabende“ als überaus geeignet, das Jubiläum zu feiern und miteinander ins Gespräch zu kommen.

  • Info: Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet eine große Party am 20. Juni (Samstag) in der Mensa des Clemens-August-Gymnasiums. Karten gibt es bei ticket2go.

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