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Corona-Fall im städtischen Kindergarten

Mehrere Kinder und Betreuungskräfte müssen sich in Quarantäne begeben. Die Einrichtung in Vechta kann aber weiter geöffnet bleiben.

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Laut dem Pressesprecher der Stadt Vechta, Volker Kläne, war das Kind getestet worden, weil die Familie in den Urlaub verreisen wollte. Foto: dpa/Skolimowska

Laut dem Pressesprecher der Stadt Vechta, Volker Kläne, war das Kind getestet worden, weil die Familie in den Urlaub verreisen wollte. Foto: dpa/Skolimowska

Das Corona-Virus zieht weitere Kreise in der Kinderbetreuung: Binnen weniger Stunden hat es am Freitag eine weitere Kindertagesstätte im Landkreis Vechta aufgrund eines Infektionsgeschehens getroffen. Neben zwei Einrichtungen in Neuenkirchen und Damme gibt es nun auch einen Vorfall in einem städtischen Kindergarten an der Dornierstraße in Vechta.

Die Stadt Vechta teilte am Freitagnachmittag mit, dass ein Kind positiv auf das Corona-Virus getestet worden sei. Die Gruppe, in der das Kind betreut wird, und die Betreuungskräfte dieser Gruppe seien umgehend für 14 Tage in Quarantäne versetzt worden. „In den kommenden Tagen werden die Kinder und die Betreuungskräfte auf das Virus getestet. Alle anderen Gruppen des Kindergartens sind nicht von den Maßnahmen, die das Gesundheitsamt des Landkreises angeordnet hat, betroffen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Familie wollte in den Urlaub fahren

Laut Pressesprecher Volker Kläne war das Kind getestet worden, weil die Familie in den Urlaub verreisen wollte. Es habe über keine Corona-typischen Symptome geklagt. Nach dem Vorliegen des positiven Testergebnisses hätten die Eltern die Einrichtung am Freitagmorgen umgehend informiert. Die Kindergartenleitung habe sich in Absprache mit der Stadt Vechta dazu entschlossen, alle Kinder aus dieser Gruppe vorsorglich wieder nach Hause zu schicken.

Außerdem seien zwei weitere Gruppen vorsorglich wieder nach Hause geschickt worden, da diese im indirekten Kontakt mit der betroffenen Gruppe gestanden hätten, so die Verwaltung weiter. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt dürften diese beiden Gruppen am Montag (12. Oktober) wieder den Kindergarten besuchen – genauso wie die übrigen Gruppen der Einrichtung.

„Weitere Maßnahmen sind vorerst nicht erforderlich. Der Betrieb des Kindergartens kann fortgesetzt werden“, so die Stadtverwaltung. Über den positiven Corona-Fall und die erforderlichen Maßnahmen habe die Kindergartenleitung noch am Freitag die Eltern aller Kinder aus dem städtischen Kindergarten telefonisch beziehungsweise per Elternbrief informiert.

„Unsere Gedanken sind jetzt vor allem bei dem Kind und seiner Familie. Ich hoffe, dass die Erkrankung weiterhin ohne Symptome verläuft“, sagte Bürgermeister Kristian Kater und fügte hinzu. „Ich möchte mich aber auch bei der Familie bedanken, dass sie die Kindergartenleitung sofort informiert hat und so umgehend weitere Schritte eingeleitet werden konnten. Auch bei der Kindergartenleitung und beim Personal bedanke ich mich für das umsichtige und verantwortungsbewusste Handeln. Ebenso sage ich allen Eltern Danke für ihr Verständnis.“

Auch Kitas in Damme und Neuenkirchen betroffen

Im Kindergarten Sonnenland in Neuenkirchen ist eine der Betreuerinnen positiv getestet worden. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes Vechta müssen alle Mitarbeiter bis einschließlich 19. Oktober in Isolation. Für die Kinder der Gruppe, in der die infizierte Erzieherin tätig war, dauert die Quarantäne zwei Tage länger.

Im Kindergarten St. Barbara in Damme stellt sich die Sachlage etwas anders dar. Dort läuft der Betrieb in Teilen weiter. Bis zum 19. Oktober befinden sich sieben Erzieherinnen und die Kinder von drei Gruppen in Quarantäne. Neun Erzieherinnen arbeiten weiter. Auch diese Einrichtung befindet sich in Trägerschaft der St.-Viktor-Kirchengemeinde Damme/Neuenkirchen.

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