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Cloppenburger Berufsschülern stehen jetzt "alle Türen offen“

Die Berufsbildende Schule am Museumsdorf in Cloppenburg hat am Freitag 95 Absolventen verabschiedet. Lob kam von vielen Seiten für die gezeigten Leistungen.

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Entlassfeier: Schulleiter Günter Lübke, Johannes Meyer, stellvertretender Landrat Hermann Schröer, Margarethe-Marie Storck, Katharina Knagge, Marie Witte und Timo Möhlenkamp, Leitung Berufliche Gymnasien (von links). Foto: Hermes

Entlassfeier: Schulleiter Günter Lübke, Johannes Meyer, stellvertretender Landrat Hermann Schröer, Margarethe-Marie Storck, Katharina Knagge, Marie Witte und Timo Möhlenkamp, Leitung Berufliche Gymnasien (von links). Foto: Hermes

Ihr Abitur an der BBS am Museumsdorf haben 95 Abiturienten und Abiturientinnen erfolgreich bestanden. „Das verdient besondere Anerkennung“, erklärte Schulleiter Günter Lübke bei der Entlassfeier am Freitagmittag.

Die guten Leistungen spiegeln sich unterdessen auch in den Noten wieder. 18 Absolventen haben bei ihrer Abiturnote eine 1 vor dem Komma erreicht, 42 von ihnen freuen sich über einen Zweier-Schnitt. Als Jahrgangsbeste wurde Margarethe-Marie Storck (1,1) ausgezeichnet, eine Ehrung erhielten zudem Katharina Knagge (1,2) und Marie Witte (1,2) sowie Johannes Meyer für seine Leistungen im Fach Informatik.

Das Abitur sei eine wertvolle Ausbildung, die an der BBS eng gekoppelt an der beruflichen Orientierung sei. Die Absolventen seien somit gut gerüstet für den nächsten Schritt. „Ihnen stehen alle Türen offen, sie müssen nur losmarschieren“, so der Schulleiter. Es herrsche eine Zeit der Umbrüche, täglich gebe es undurchsichtige, komplexe und manchmal auch widersprüchliche Nachrichten. Es gebe viele offene Fragen in der Zukunft, unter anderem der Klimawandel.

„Gehen Sie ruhig auch mal ein intelligentes Risiko ein, niemals aber ein unbedachtes“Schulleiter Günter Lübke

„Haben Sie Mut für Entscheidungen und zur Verantwortung“, so Lübke in Richtung der Schüler. Man müsse dabei auch die eigene Komfortzone verlassen. Auch kleine Schritte seien wichtig, zudem müsse die Mitte zwischen Wagemut und Zaghaftigkeit gefunden werden. „Gehen Sie ruhig auch mal ein intelligentes Risiko ein, niemals aber ein unbedachtes“, sagte der Schulleiter.

„Dieser Abschluss ermöglicht ihnen den Weg in alle beruflichen Felder“, erklärte Hermann Schröer, der als stellvertretender Landrat de Glückwünsche der Kreisverwaltung überbrachte. Auch wenn der weitere Weg nicht immer gerade verlaufe, solle man sich nicht entmutigen lassen. Schröer appellierte an die Schüler: „Bitte bringen Sie sich in das Gemeinwesen ein, damit wir weiter in dieser freiheitlich demokratischen Welt leben können“.

Jahrgangssprecherin Margarethe-Marie Storck blickte auf die vergangenen Jahre mit Distanzunterricht und Einschränkungen zurück: „Wir sind wahrscheinlich der Jahrgang, der die Schule am wenigsten von innen gesehen hat“. Viel hätten dennoch Erinnerungen und Freunde für ihr Leben gefunden.

Elternvertreterin Gaby Tepe ermutigte die Absolventen: Jeder fällt mal auf die Nase und Umwege gehören dazu“. Man müsse allerdings aus den eigenen Erfahrungen lernen. Zum Schluss hatte sie noch einen Tipp für die Eltern und auch sich parat: „Bleibt locker“.

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