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Clemens-August-Gymnasium dokumentiert die Lockdown-Monate

Cloppenburger Schule gibt ihr Jahrbuch mit vielen Texten von Schülern, Lehrern und Eltern heraus. Die Auflage beträgt 1300 Stück, aufgrund der Pandemie wurde das Konzept verändert.

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Freuen sich über das Jahrbuch: Schulleiterin Annette Ovelgönne-Jansen und Lehrer Dr. Eckhard Stephan. Foto: Hermes

Freuen sich über das Jahrbuch: Schulleiterin Annette Ovelgönne-Jansen und Lehrer Dr. Eckhard Stephan. Foto: Hermes

Sein Jahrbuch hat das Clemens-August-Gymnasium nun wieder herausgebracht, aufgrund der Pandemie wurde das Konzept allerdings überarbeitet. „Trotz Corona ist vieles passiert, das Buch hinterlässt ein gutes Gefühl. Ich finde es sehr gelungen“, erklärte Schulleiterin Annette Ovelgönne-Jansen bei der Vorstellung.

Verantwortlich zeichnete wieder Dr. Eckhard Stephan, der in diesem Jahr neben der redaktionellen Betreuung auch das Layout übernommen hat. „Es gab ja keine Klassenfahrten, Konzerte oder Veranstaltungen. Da habe ich mir ein neues Konzept überlegt und das Jahrbuch auch für Texte von Eltern, Schülern und Lehrern geöffnet“, erklärt der ausgebildete Journalist, der nun Lehrer am CAG ist. Dabei haben die Autoren frei von der Leber weg geschrieben. „Es ist nichts geschönt, es kommen selbstverständlich auch kritische Stimmen zu Wort“, sagt Stephan.

Zustimmung kommt in diesem Zusammenhang von Ovelgönne-Jansen. Auch wenn der Distanzunterricht im Großen und Ganzen gut funktioniert habe, sei das Jahr für viele Schüler schwierig gewesen. „Das ersetzt keinen Präsenzunterricht“, so die Schulleiterin. Die Kinder und Jugendlichen berichten zum Beispiel von Einsamkeit, Frust und Leiden während des Videounterrichts. Die sozialen Kontakte hätten gefehlt.

Resonanz der Jugendlichen war positiv

Die Resonanz für das Jahrbuch hingegen sei positiv gewesen, von den Schülern kamen aus verschiedenen Jahrgängen Zusendungen. Eine Schülerin, die gerne fotografiert, hat zudem einige Bilder zur Verfügung gestellt. Auch Gedichte, Zeichnungen oder andere Kunstwerke wurden eingereicht. So sei ein Werk entstanden, das trotz der herausfordernden Zeit viel Positives zeigt: Zusammenhalt, Solidarität, Humor, Kreativität und Hoffnung.

Ziel der Veröffentlichung der neuen Ausgabe ist es, die Monate des Lockdowns zu dokumentieren. Zum einen zur eigenen Erinnerung für die Schulgemeinschaft, zum anderen aber möglicherweise auch als Rückblick für Interessierte in ein paar Jahren. Monat für Monat wird beleuchtet, so ist eher eine Chronik entstanden. Die Auflage beträgt 1300 Stück, jeder Schüler ab der 6. Klasse bekommt ein Exemplar. Das Jahrbuch kann zudem im Sekretariat und bei der Buchhandlung Terwelp erworben werden.

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