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Christophorusschule setzt ein Zeichen gegen Mobbing

Kinder lernen spielerisch, sich gegenseitig zu respektieren und professionelle Coaches unterstützen den Prozess.

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Krönender Abschluss: Die Schüler feiern gemeinsam mit den Coaches das Ende der Projektwoche. Foto: Heyng

Krönender Abschluss: Die Schüler feiern gemeinsam mit den Coaches das Ende der Projektwoche. Foto: Heyng

Ein friedliches Lernumfeld jedem Kind ermöglichen: Das war das Ziel einer dreitägigen Projektwoche, die nun in der Christophorusschule in Vechta stattfand. Professionelle Coaches zeigten dort den Kindern Strategien, Mobbing an Schulen einen Riegel vorzuschieben. Die Idee dazu entstand nach Angaben der Schulleiterin Anja Heckmann zufällig.

Heckmann traf auf dem Stoppelmarkt auf den Personal- Coach Jens Diez. Dieser erzählte ihr von den Anti-Mobbing- Projekten des Polibri-Verlages, mit dem er schon seit vielen Jahren zusammenarbeite. Der Verlag bietet Seminare zum Thema Mobbing an Grundschulen an. Heckmann war der Meinung, das Konzept passe sehr gut zu ihrer Schule.

Diez, der Boxcoach und Selfmanagement-Trainer Christop Tegge, der Fußball-Jugendtrainer Uli Turowski sowie die Autorinnen des Polibri-Verlages, Christine Pohl und Katja Ledder, unterstützten nun die Christophorus-Schüler bei ihren Projekttagen. Diez brachte den Schülern die Grundzüge gewaltfreier Kommunikation bei und half ihnen sich selbst sowie ihre Stärken und Schwächen besser kennenzulernen.

Christoph Tegge nutze seine Erfahrung aus dem Boxsport und vermittelte durch praktische Sportübungen Werte wie Respekt, Fairplay und Teamgeist. Bei Uli Turowski lernten die Schüler durch Teamspiele wie sie miteinander kooperieren können, oh- Die Autorinnen Christine Pohl ne einzelne oder sich gegenseitig und Katja Ledder führten Rolches „Moppel wird gemobbt“ durch.

Gebührend feierten Schüler und Lehrer den Abschluss der Aktion in der schuleigenen Turnhalle. Bei diesem wurde eine Schülerin besonders geehrt. Sarah Hoyer erhielt eine Freundlichkeitsurkunde, da sie sich selbstlos um eine Mitschülerin mit gebrochenem Fuß gekümmert hatte. Heckmann zeigte sich begeistert von dem Projekt.

Der Erfolg der Aktion soll durch den Einsatz von Evaluationsbögen nach einem halben Jahr festgestellt werden. Ermöglicht wurde die Kooperation schließlich durch finanzielle Unterstützung seitens des Fördervereins der Schule, der Stadt Vechta und der Krankenkasse KKH.

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