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Christoph Rohling ist nicht nur Feuer und Flamme für seinen Job

Sehr persönliche Ansichten – immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Christoph Rohling ist Geschäftsführer der Sportschule Lastrup und steht vor einem Umbruch.

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Seit 2013 am Ball: Der gebürtige Emsländer leitet die Geschicke der Sportschule Lastrup. Foto: Wienken

Seit 2013 am Ball: Der gebürtige Emsländer leitet die Geschicke der Sportschule Lastrup. Foto: Wienken

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Aktuell geht es bei uns in der Einrichtung etwas turbulent zu. Aufgrund des Ausbaus der Kreissportschule musste die komplette Verwaltung umziehen. Jetzt arbeiten wir in Dreier-Büros, woran ich mich auch zunächst gewöhnen musste. Außerdem standen und stehen auch weiterhin Baubesprechungen an. Dafür bin ich im regen Austausch mit dem Landkreis, den Fachplanern und den Handwerkern vor Ort.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Zwischen den Feiertagen konnte ich ein wenig "Prime Time" mit meiner Tochter genießen. Wir waren zusammen Skifahren in Österreich. Ich sehe sie leider nicht so häufig, da sie in Erfurt ein Sportgymnasium besucht. Umso mehr genieße ich die gemeinsame Vater-Tochter-Zeit.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Abschaffen finde ich immer so rigoros. Vielmehr sollte es darum gehen, etwas zu verbessern. Da fällt mir zum Beispiel das deutsche Steuerrecht ein, das sollte wesentlich vereinfacht werden. Schließlich mache ich meine Steuererklärung noch selber. Und gerade bei den Besuchsgruppen in der Sportschule ist es nicht immer so einfach durchzusteigen. So werden manche besteuert, manche ermäßigt besteuert oder eben nicht besteuert. 

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Ich bin Wohnmobil-Besitzer und war bisher in Deutschland und Holland unterwegs. In Deutschland haben es mir vor allem die Weinbau-Gebiete am Rhein und an der Mosel angetan. Mein nächstes Ziel ist daher die Toskana. Dort von einem Weingut zum nächsten zu ziehen und die Landschaft zu genießen, steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Die Reise dorthin war schon früher geplant, aber durch Corona hatte sich die Planung leider nach hinten verschoben.

Was tun Sie am liebsten?
Neben meiner Arbeit in der Sportschule, die mich sehr erfüllt und mir immer wieder aufs Neue Spaß macht, weil ich viel bewegen kann, bin ich viel mit meinem Hund unterwegs. Außerdem bin ich allgemein sehr an Sport interessiert – auch in meiner Freizeit. Besonders gerne bin ich auf dem Golfplatz unterwegs.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Was ich wirklich an mir schätze, ist, dass ich sehr begeisterungsfähig bin. Wenn ich einmal Feuer für eine Sache gefangen habe, brenne ich auch wirklich dafür. Das kommt mir natürlich auch in meinem Arbeitsalltag zugute, weil ich in meinem Job vieles auf den Weg bringen kann. Ein Problem, was sich allerdings daraus bei mir ergibt, ist, dass ich schnell sehr ungeduldig werde. Gerade, wenn man viel mit Verwaltungsaufgaben konfrontiert wird oder man erst abwarten muss, bis eine Entscheidung durch alle Gremien gegangen ist, kann das manchmal doch etwas nervenaufreibend sein.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Ich schaue mir regelmäßig die Tagesschau an oder auch die Tagesthemen, falls es abends nicht zu spät wird. Diese sind für mich mit Abstand die seriösesten Nachrichtensendungen. Ansonsten gucke ich tatsächlich eher wenig fern. 

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Als Werder-Fan schlägt mein Herz ja grün-weiß. Ich hab' daher natürlich verfolgt, wie sich die Mannschaft entwickelt hat, insbesondere auch Stürmer Niclas Füllkrug. Ihn würde ich tatsächlich gerne einmal treffen und ihn fragen, wie er den Hype um seine Person in den vergangenen Monaten wahrgenommen hat. Dass er so eine positive Entwicklung hinlegt und als Spätberufener in die Nationalmannschaft kommt und dann auch noch zum Hoffnungsträger im DFB-Trikot erklärt wurde, ist schließlich eine besondere Geschichte. 

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Den Sauerbraten meiner Mutter habe ich lange nicht mehr gegessen. Mit 82 Jahren ist das mit dem Kochen bei meiner Mutter allerdings auch etwas weniger geworden. Ich habe aber das Rezept bekommen und werde vielleicht mal mit Freunden gemeinsam essen.

Welches Thema von OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Es ist zwar schon einige Tage her, aber es gab in der MT mal eine Reihe, in der der Kreissportbund sich und seine Arbeit vorgestellt hat. Das Ganze lief etwa über 3 Monate und die Organisation konnte einen Einblick über ihre Bandbreite geben. So ging es unter anderem um die Bildungsprogramme, die Förderung und die Sportschule an sich. Das hat mir sehr gefallen. Außerdem ist in Kooperation mit den OM-Medien eine jährliche Ehrungsveranstaltung geplant. Darauf bin ich schon gespannt.


Zur Person:

  • Christoph Rohling ist 51 Jahre alt, wohnt in Lastrup und ist geschieden. Der gebürtige Emsländer ist Vater einer Tochter.
  • Rohling ist seit 2013 Geschäftsführer der Sportschule Lastrup und seit 2017 außerdem auch Geschäftsführer des Kreissportbundes.
  • Der leidenschaftliche Werder-Fan ist gelernter Bürokaufmann und hat nach seinem Fachabitur Wirtschaftsingenieurwesen studiert. Durch Zufall kam er in den Sportbereich und arbeitete unter anderem im Erfurter Hochschulsport. Nebenberuflich studierte er Sportmanagement.
  • In seiner Freizeit ist Christoph Rohling aktiv in verschiedenen Sportarten. Am liebsten spielt er Golf und ist viel mit seinem Hund unterwegs.

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