Bund fördert Sanierung im Museumsdorf mit 3 Millionen Euro
Das Sanierungsprogramm wird im laufenden Betrieb durchgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6 Millionen Euro.
Jana Pille | 05.05.2026
Das Sanierungsprogramm wird im laufenden Betrieb durchgeführt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 6 Millionen Euro.
Jana Pille | 05.05.2026

Staatsminister Wolfram Weimer überreichte in Berlin den Förderbescheid für das Museumsdorf an den Ersten Kreisrat Ansgar Meyer und Bürgermeister Neidhard Varnhorn als Vertreter des Stiftungsvorstandes. Mit ihnen freute sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (von links). Foto: BKM / Photothek / Florian Gärtner
Die Finanzierung steht, die Bauarbeiten im Museumsdorf Cloppenburg können starten: Der Bund bezuschusst die denkmalgerechte Sanierung der historischen Gebäude sowie Maßnahmen zum Substanzerhalt mit 3 Millionen Euro. Die offizielle Bestätigung wurde jetzt in Berlin übergeben, teilen die Stadt Cloppenburg und das Büro des Kulturstaatsministers mit. Insgesamt investiert der Bund in diesem Jahr 35 Millionen Euro in die kulturelle Infrastruktur. Die Gesamtkosten des schon seit 2020 geplanten Sanierungsprogramms liegen nach Angaben der Stadt bei rund 6 Millionen Euro. Eine Hälfte zahlt der Bund; die weiteren 3 Millionen Euro übernehmen die Träger des Museumsdorfes, schreibt die Stadt Cloppenburg. Konkret: Das Land Niedersachsen hat 2,4 Millionen Euro bewilligt, der Landkreis Cloppenburg zahlt 432.000 Euro, die Stadt Cloppenburg ist mit 120.000 Euro dabei und der Landkreis Vechta beteiligt sich mit 48.000 Euro. Geschlossen wird das Museumsdorf nicht; das Sanierungsprogramm werde im laufenden Betrieb durchgeführt, heißt es von der Stadt Cloppenburg. Vorgesehen seien bis Ende 2029 unter anderem die Erneuerung schadhafter Reet- und Ziegeldächer, die Sanierung von Fachwerkwänden, Türen, Toren und historischen Fenstern sowie die Instandsetzung traditioneller Fußböden aus Holz, Lehm oder Naturstein. Auch die technische Infrastruktur werde modernisiert: Elektro- und Wasserleitungen werden erneuert, Sicherheits- und Beleuchtungstechnik auf den aktuellen Stand gebracht und die Barrierefreiheit verbessert. Ziel sei es, das teilweise bis ins Mittelalter zurückreichende Kulturgut dauerhaft zu bewahren und zugleich zeitgemäß weiterzuentwickeln.Was ist geplant?
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