Betrunkener setzt sich ans Steuer eines Autos, das ihm nicht gehört
Ein 45-Jähriger aus Vechta muss mit mehreren Strafverfahren rechnen. Dabei geht es nicht nur um Trunkenheit im Straßenverkehr.
Matthias Bänsch | 14.07.2025
Ein 45-Jähriger aus Vechta muss mit mehreren Strafverfahren rechnen. Dabei geht es nicht nur um Trunkenheit im Straßenverkehr.
Matthias Bänsch | 14.07.2025

Symbolfoto: dpa
Die Polizei ermittelt gegen einen 45-Jährigen aus Vechta. Dieser muss nach einem Vorfall am Samstagabend gleich mit mehreren Strafverfahren rechnen. Wie die Beamten am Montag berichten, hatte sich gegen 20.15 Uhr eine Frau bei der Polizei gemeldet. Sie schilderte, dass sich der 45-Jährige an das Steuer ihres Autos gesetzt hatte. Und das, obwohl sie ihm das ausdrücklich untersagt habe. Schlimmer noch: Laut Angaben der Zeugin war der Mann zu diesem Zeitpunkt auch noch betrunken. Als die Beamten den 45-Jährigen zur Rede stellen wollte, versuchte er zunächst zu flüchten. Er konnte aber gestoppt werden. Gegenüber den Beamten räumte er zwar ein, dass er alkoholische Getränke zu sich genommen habe. Den freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er allerdings. Den gerichtlich verwertbaren Alkoholgehalt muss deshalb eine Blutprobe ergeben. Diese wurde am Sonntagabend angeordnet. Der Vorfall dürfte weitreichende Konsequenzen haben. Denn bei den Ermittlungen geht es jetzt nicht nur um Trunkenheit im Straßenverkehr. Er muss sich auch wegen unbefugtem Gebrauch eines Kraftwagens, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauch und einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.
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