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Betrunkener Niederländer flüchtet vor Polizei in Molbergen

Ein 43-Jähriger ignorierte Polizeisignale und floh betrunken durch Molbergen. Erst nach einer Beinahe-Kollision konnte er gestoppt werden.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Ein niederländischer Autofahrer hat am Freitagabend (28. Februar) in Molbergen für Aufsehen gesorgt, weil er betrunken vor der Polizei flüchtete und dabei beinahe einen Unfall verursachte.

Der 43-Jährige ist laut Mitteilung der Polizei zunächst wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen. Demnach beobachtete eine Streifenwagenbesatzung die unsichere Fahrweise des Niederländers, als er von der Molberger Straße in die Straße Bergefeld abbiegen wollte. Der anschließende Versuch der Beamten, den Fahrer anzuhalten, schlug fehl. Er ignorierte die Signale der Polizei und fuhr weiter.

Als er im Kreuzungsbereich der Stedingsmühler Straße dann die Vorfahrt eines anderen Fahrers missachtete, konnte dieser einen Zusammenstoß nur noch durch eine Vollbremsung verhindern. Daraufhin stoppte der Niederländer seinen Fluchtversuch im Neumühler Weg.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein entsprechender Atemtest ergab einen Wert von 1,58 Promille. Zudem konnte der Mann keinen gültigen Führerschein vorweisen.

Die Polizei ermittelt nun gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung angeordnet. Nachdem die Leistung bezahlt wurde, durfte der Mann die Polizeistation verlassen. Das teilt die Polizei mit.

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