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Bei Grabungen: Bauarbeiter entdeckt menschlichen Schädelknochen an B213

Bei Arbeiten für eine neue Stromtrasse entdeckte der Mitarbeiter die menschlichen Überreste. Die Ermittlungen dauern an.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Einen menschlichen Schädelknochen hat ein Bauarbeiter am 20. Februar (Freitag) an der Bundesstraße 213/Ahlhorner Straße bei Grabungen für eine neue Stromtrasse entdeckt. Das meldet die Polizei am Donnerstag (9. April). Nach Angaben der Beamten informierte der Bauarbeiter umgehend die Polizei über seinen Fund, die die Ermittlungen aufnahm.

Am Mittwochmorgen (8. April) wurde die Erde entlang der Fundstelle mit Unterstützung der Technischen Einsatzeinheit Oldenburg ausgehoben und von einem Kiesunternehmen in Emstek durchsiebt. Dabei fanden die Mitarbeiter weitere kleine Knochenteile, ein Holzkreuz und kleinere textile Überreste.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Staatsanwaltschaft Oldenburg wird das Alter des Schädelknochens auf 30 Jahre Liegezeit geschätzt. Warum die menschlichen Überreste an dieser Stelle gefunden werden konnten, ist derzeit noch Bestandteil der Ermittlungen.

Es könnte sein, dass die Erde von einem Friedhof – welcher ist unklar – abgetragen und an der aus Abgrabungsstelle ausgeschüttet wurde, schreiben die Beamten. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

  • In eigener Sache: Wir hatten zunächst geschrieben, dass sich an der Ausgrabungsstelle ein bisher noch nicht bekannter Friedhof befunden haben könnte. Das war falsch. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten, diesen zu entschuldigen.

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