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Bauarbeiten an Friesoyther Elisabethschule trotz Rausschmiss des Architekten im Zeitplan

Der Erweiterungsbau der Förderschule soll wie geplant Ostern 2022 fertig sein. Nach der Erstellung des Gebäudeskeletts fanden die Baufortschritte in erster Linie im Inneren des Neubaus statt.

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Äußerlich seit sechs Monaten unverändert: Der Fortschritt der Bauarbeiten am Erweiterungsbau der Elisabethschule ist derzeit nur im Inneren zu sehen. Hier laufen die Arbeiten für die Heizungsanlage mit Wärmepumpe sowie die Elektro- und Sanitärarbeiten. Ab April geht es auch außen weiter. Foto: Stix

Äußerlich seit sechs Monaten unverändert: Der Fortschritt der Bauarbeiten am Erweiterungsbau der Elisabethschule ist derzeit nur im Inneren zu sehen. Hier laufen die Arbeiten für die Heizungsanlage mit Wärmepumpe sowie die Elektro- und Sanitärarbeiten. Ab April geht es auch außen weiter. Foto: Stix

Von außen betrachtet hat sich seit Mitte August an der Baustelle der Elisabethschule in Friesoythe nichts Wesentliches getan. Von einer Verzögerung aber, so Kreissprecher Frank Beumker, könne trotz der Kündigung des mit dem Projekt betrauten Architekten im vergangenen Sommer keine Rede sein. „Die Bauzeiten sind aktuell im Zeitplan“, sagt er auf Anfrage von OM online.

Inzwischen ist die Hambrock Bauplanungsgesellschaft Oldenburg mit den Arbeiten betraut. Die Übergangszeit habe man, so Beumker, für Abdichtungsarbeiten der Fundamentplatte und für Bohrarbeiten zum Einbau einer Erdsondenanlage genutzt. Dazu wurden 32 Sonden 100 Meter tief in die Erde gebohrt, die später im oberen Bereich horizontal verbunden werden.

Anfang April beginnen Fassadenarbeiten 

Das Wärmeversorgungskonzept für die Schule sieht eine Versorgung durch eine erdgekoppelte Wärmepumpenanlage und einen Gasbrennwertkessel vor. Die Arbeiten an der Heizungsanlage werden derzeit ebenso wie die Elektro- und Sanitärarbeiten im Gebäudeinneren durchgeführt. Parallel dazu laufen laut Beumker auch die Arbeiten zur Abdichtung der Fassade und des Dachs. Anfang April sollen auch die Verblendarbeiten an der Fassade des Neubaus beginnen. Dann dürfte der Baufortschritt auch von außen sichtbar sein. „Für diese Arbeiten werden im Vorfeld wieder zwei große Kräne mit jeweils 40 Meter Ausladung aufgebaut“, erzählt Beumker.

Der Erweiterungsbau der Elisabethschule ist rund 72 Meter lang, 60 Meter breit und zwölf Meter hoch. Die Fassade wird aus Pfosten-Riegel-Elementen in Verbindung mit Klinkerflächen in den Etagenbrüstungen erstellt. Die Innenwände werden aus Sichtbeton wie auch in Leichtbauweise erstellt. Für den Neubau sind rund 20,5 Millionen Euro veranschlagt. Wenn er fertiggestellt ist, beginnen die Umbauarbeiten am Bestandsgebäude der Förderschule.

Stadtsanierung macht Provisorium erforderlich

Vor größeren Baumaßnahmen steht auch das Albertus-Magnus-Gymnasium. Hier soll das Altgebäude einem Neubau weichen. Damit der Unterricht während der Bauarbeiten weiterlaufen kann, entsteht an der Meeschenstraße demnächst eine zweigeschossige Containeranlage mit sieben Unterrichtsräumen und einem EDV-Raum. Das Erdgeschoss werden Schülerinnen und Schüler des AMG beziehen, die Klassenräume im Obergeschoss sind eine vorübergehende Ergänzung für die Berufsbildenden Schulen.

Keine 100 Meter weiter haben zudem die Rodungsarbeiten für ein weiteres Provisorium begonnen. Für den dritten Bauabschnitt der Innenstadtsanierung, bei der auch der Hansaplatz umgestaltet wird, verlegt die Stadt den dortigen Busbahnhof auf das Areal zwischen Willoh- und Meeschenstraße. Die dafür benötigte Fläche überlässt der Landkreis der Stadt kostenfrei. Irgendwann später soll hier dann die neue, dringend benötigte Sporthalle entstehen.

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