Barßel treibt Ganztagsschule weiter voran
Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Marienschule haben begonnen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.
Hans Passmann | 12.05.2020
Die Bauarbeiten zur Erweiterung der Marienschule haben begonnen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.
Hans Passmann | 12.05.2020

Startschuss: Die Erdarbeiten zum Erweiterungsbau an der Marienschule Barßel haben begonnen. Foto: C. Passmann
Um zukünftig alle Facharbeitsräume barrierefrei anbieten zu können und den Ganztagsausbau weiter voranzutreiben, erfolgt an der Grundschule Barßel ein Erweiterungsbau. Mit den Erdarbeiten ist in diesen Tagen begonnen worden. Und spätestens in drei bis vier Wochen sollen die ersten Mauern auf der Bodenplatte sichtbar sein. In einer Tiefe von rund 1,50 Metern wird das gesamte Erdreich ausgetauscht und mit Sand verfüllt. Immerhin muss die Kommune für den Erweiterungsbau rund 400 .000 Euro aus der eigenen Kasse in die Hand nehmen. Der Rest der insgesamt rund 1,1 Millionen Euro an Baukosten kommt aus der Kreisschulbaukasse und dem Kommunalinvestitionsprogramm.Weitere 41 .000 Euro sind für Bestandsmaßnahmen vorgesehen. Der Anbau an der Friesoyther Straße ist zusammen mit der Schulleitung entwickelt worden und sieht einen Gruppen-, Werk- und Unterrichtsraum sowie einen Differenzierungsraum für die Gruppenarbeit vor. Im Bestand soll eine behindertengerechte Toilette entstehen und der Fluchtweg im Obergeschoss ausgebaut werden. Weiter sind die Erschließung mit einer Rampe und Arbeiten im Flurbereiche vorgesehen. Der gesamt Anbau erhält ein Satteldach. „Das wird so aufgetragen, dass zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit ein weiterer Ausbau erfolgen kann“, erklärt Markus Wiechmann vom Bauamt der Gemeinde Barßel. Spätestes Mitte 2021 soll der Erweiterungsbau abgeschlossen sein. Doch das sind nicht die einzigen Maßnahmen an der Schule. Hinzu kommen noch Renovierungen von Klassenräumen und Ausstattungen sowie die Fortsetzung von Digitalisierungen mit rund 120 .000 Euro. Gegenwärtig wird nicht nur für den Anbau gebuddelt, sondern auch ein Teil des Schulgeländes eingezäunt. Allerdings nicht so umfangreich, wie es sich seinerzeit die CDU-Fraktion im Gemeinderat gewünscht hatte. Denn das war auf Kritik bei den anderen Parteien gestoßen. Die neue Einzäunung soll verhindern, dass beispielsweise Unbefugte den Schulhof t betreten können. In der Vergangenheit hielten sich dort vor allem in den Abendstunden gern Jugendliche auf, die leere Bierflaschen, Zigarettenkippen oder Papier hinterließen.Ein weiterer Anbau ist jederzeit möglich
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