Autofahrer überlebt wie durch ein Wunder Unfall auf der A1
Das Auto ist bei dem Unfall in der Nacht zu Donnerstag fast vollständig zerstört. Es wurde bei etwa 170 km/h in ein Waldstück geschleudert. (Update)
Matthias Bänsch | 23.04.2026
Das Auto ist bei dem Unfall in der Nacht zu Donnerstag fast vollständig zerstört. Es wurde bei etwa 170 km/h in ein Waldstück geschleudert. (Update)
Matthias Bänsch | 23.04.2026

Foto: Feuerwehr Wildeshausen
Die Rettungskräfte der Kreisfeuerwehr Oldenburg sprechen selbst von einem Wunder: In der Nacht zu Donnerstag ist ein 20-Jähriger aus Bremen auf der A1 bei Wildeshausen im benachbarten Landkreis Oldenburg verunglückt. Aufgrund des Ausmaß und Schwere des Unfalls hätte man davon ausgehen müssen, dass der Mann den Unfall nicht hätte überleben können. Laut ersten Informationen passierte der Unfall gegen 3 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Wildeshausen-West. Die Feuerwehr berichtet am Donnerstagmorgen, dass das Fahrzeug mit bis 170 km/h aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der A1 geriet. Das Fahrzeug wurde über die Böschung geschleudert und krachte in ein angrenzendes Waldstück. Laut Angaben der Feuerwehr wurde das Auto fast hochkant gegen mehrere Bäume katapultiert. Das Auto wurde völlig zerstört, das Dach massiv eingedrückt. Umso überraschter waren die Einsatzkräfte, dass sich der Fahrer eigenständig aus dem Wrack befreien konnte. Er hatte sich bis zur Fahrbahn der A1 geschleppt, um dort auf sich und den Unfall aufmerksam zu machen. Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn am Donnerstagmittag berichtete, hatte der 20-Jährige durch den Unfall schwere Verletzungen erlitten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Den Unfallschaden schätzt die Polizei auf rund 18.000 Euro. Warum genau der 20-Jährige die Kontrolle am Steuer verloren hatte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
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