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Auf der A1 und 29 wird wieder gebaut: Darauf müssen sich Autofahrer einstellen

Zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord (A1) sowie zwischen Großenkneten und Ahlhorn (A29) stehen Bauarbeiten an.

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Symbolfoto: dpa

Symbolfoto: dpa

Die Außenstelle Oldenburg der Autobahn GmbH des Bundes nimmt im Jahr 2026 zwei große Streckenprojekte in Angriff: Die A1 zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord sowie die A29 zwischen den Anschlussstellen Großenkneten und Ahlhorn werden fit für die Zukunft gemacht. Das geht aus einer Mitteilung der Autobahn GmbH des Bundes hervor.

A1 zwischen Groß Ippener und Wildeshausen-Nord wird grunderneuert

Wie sieht der Zeitplan aus?
Im März 2026 starten auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen Nord vorbereitende Maßnahmen Richtung Osnabrück. Unter anderem werden laut Mitteilung Mittelstreifenüberfahrten und die Baustellenverkehrsführung aufgebaut sowie Schutzplanken zurückgebaut. Im Mai beginnen nach Angaben von Pressesprecher Björn Buske die eigentlichen Straßenbauarbeiten auf dem etwa 7,2 Kilometer langen Abschnitt. Tiefergehende Schäden würden beseitigt, um die Tragfähigkeit, Verkehrssicherheit und Lebensdauer der Autobahn sicherzustellen.

Wo führen die Umleitungen entlang?
Der Verkehr wird während der Bauarbeiten auf die Richtungsfahrbahn Bremen/Hamburg verlegt.

Wann sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein?
Der Verkehr soll aller Voraussicht nach im 2. Quartal 2027 wieder fließen können.

Wie viel kostet die Grunderneuerung?
Insgesamt investiert die Autobahn GmbH für die Grunderneuerung circa 33 Millionen Euro.


A29 zwischen Großenkneten und Ahlhorn wird ebenfalls grunderneuert

Wie sieht der Zeitplan aus?
Im Sommer 2026 beginnen die Arbeiten an der Autobahn 29. Zunächst werde die Mittelstreifenentwässerung auf einem etwa 4 Kilometer langen Abschnitt modernisiert.

Gibt es deshalb Umleitungen?
Nein. In dieser Zeit läuft der Verkehr in jede Richtung einstreifig an der Baustelle vorbei.

Wie geht es dann weiter?
Im Anschluss starten die Arbeiten an der Fahrbahn. Zunächst wird, voraussichtlich ab dem 4. Quartal 2026, die Fahrbahn Richtung Osnabrück erneuert. Der Verkehr wird nach Angaben von Pressesprecher Björn Buske in dieser Zeit auf der Gegenfahrbahn (Richtung Wilhelmshaven) einspurig in beide Richtungen laufen. Voraussichtlich im vierten Quartal 2027 starten dann die Arbeiten auf der Fahrbahn Richtung Wilhelmshaven.

Gibt es dann eine Umleitung?
Nein. Der Verkehr fließt dann einstreifig je Fahrtrichtung auf der neuen Fahrbahn.

Wann sind die Bauarbeiten abgeschlossen?
Ab dem 2. Quartal im Jahr 2028 soll der Verkehr wieder auf beiden Fahrbahnen fließen.

Wie viel kostet die Maßnahme?
Insgesamt investiert die Autobahn GmbH für die Grunderneuerung etwa 26 Millionen Euro.


Weitere Maßnahmen

An der Baustelle Huntebrücke im Zuge der A29 steht 2026 ein wichtiger Meilenstein an.

Was wird gemacht?
Im Sommer wird das erste Teilbauwerk fertiggestellt.

Was bedeutet das für die Verkehrsführung?
Die Verkehrsführung wechselt dann auf die neue Brücke und der Abbruch des zweiten Teilbauwerks beginnt.

Was wird sonst noch neu gebaut?
Ebenfalls weiter läuft der Ersatzneubau einer Brücke im Bereich des Steinhauser Tiefs an der A29. Der erste Überbau in Fahrtrichtung Wilhelmshaven wird voraussichtlich im 4. Quartal 2026 fertiggestellt. Danach wird die Verkehrsführung angepasst und es beginnen die Arbeiten für den Ersatz des zweiten Überbaus.

Und sonst?
Des Weiteren sind kleinere Maßnahmen geplant, die keinen direkten Einfluss auf das Verkehrsgeschehen haben. Dazu zählt die Erneuerung von Grabendurchlässen und Stützwänden.

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