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AMG-Schülerinnen haben Französisch-Diplom in der Tasche

Das Delf-Zertifikat kann als offizieller Nachweis bei der Berufsausbildung oder beim Studium von Nutzen sein. 7 Gymnasiastinnen haben sich der Prüfung erfolgreich und komplett freiwillig gestellt.

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Zurecht stolz: die erfolgreichen Schülerinnen auf einen Blick.  Foto: Wimberg

Zurecht stolz: die erfolgreichen Schülerinnen auf einen Blick.  Foto: Wimberg

Zuzanna Pomaska möchte Übersetzerin werden. Sie spricht Polnisch und Englisch und hält nun ein Sprachdiplom in Französisch in ihren Händen. Mit ihr haben sechs weitere Schülerinnen des Friesoyther Albertus-Magnus-Gymnasiums die Prüfung erfolgreich abgeschlossen und Bahareh Jafarzadeh, Tanja Anneken, Jannika Hüne, Kim Eilers, Melissa Würz und Sara Normann sind ebenfalls im Besitz des Delf-Zertifikats (Diplome d'Etudes en Langue Francaise), das vom französischen Bildungsministerium vergeben wird.

Die Gymnasiastinnen der Jahrgangsstufen 10 bis 12 haben die schriftlichen und mündlichen Aufgaben in Oldenburg absolviert. Niedersachsenweit werden die Prüfungen über den Landesverband der Volkshochschulen organisiert.

Gefordert ist die Beherrschung der vier Sprachkompetenzen Hörverstehen, Leseverstehen sowie der schriftliche und mündliche Ausdruck. Eine freiwillige Leistung, über die sich Französisch-Lehrer Detlef Krüger freut.

Pädagoge war in Schule und Studium vielfach auch "alleine unter Frauen"

Dass sich nur junge Frauen interessiert haben und das Fach ohnehin zu 90 Prozent weiblich besetzt ist, ist für den Pädagogen nicht ungewöhnlich. „Das war schon zu meiner Schul- und Studienzeit so, da war ich vielfach auch alleine unter Frauen“, erinnert sich Krüger, für den die klangvolle und elegante Sprache jedoch immer schon eine besondere Faszination ausgeübt hat. „Einfach toll und besser als Englisch“, sagt er schmunzelnd.

Sich zwischen Französisch und Latein entscheiden zu müssen, fiel Jannika Hüne und Kim Eilers nicht schwer. Französisch sei eine lebendige Sprache, werde aktiv gesprochen, „und man kann einfach mehr mit ihr anfangen“, begründen die Oberstufenschülerinnen ihre in der 6. Klasse getroffene Wahl. Die Prüfung, bei der sie ausschließlich die Fremdsprache sprechen mussten, sei schon „anders als Schule“ und eine Herausforderung gewesen, beschreibt Tanja Anneken.

Nun das Diplom in der Tasche zu haben, das als offizieller Nachweis für eine Berufsausbildung oder das Studium von Nutzen sein kann, können sie als „formidable“ Leistung für sich verbuchen. Fehlt noch ein Aufenthalt im Nachbarstaat, um das Land kennenzulernen und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

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