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Altenoyther Bauernmarkt: Rund 100 Aussteller werden erwartet

Seit Mait trifft sich das Organisationsteam des Traditionsmarktes regelmäßig, so langsam beginnt die heiße Phase der Planung für die 26. Auflage.

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Sieben von 16: Heinrich Lücking (von links), Matthias Blome, Ralf Stoff, Alfred Willer, Marianne von Garrel, Ludger Oltmann und Heinrich Ortmann stecken mitten in den Vorbereitungen für den 26. Altenoyther Bauernmarkt. Foto: Stix

Sieben von 16: Heinrich Lücking (von links), Matthias Blome, Ralf Stoff, Alfred Willer, Marianne von Garrel, Ludger Oltmann und Heinrich Ortmann stecken mitten in den Vorbereitungen für den 26. Altenoyther Bauernmarkt. Foto: Stix

Der Termin steht bereits seit 2001 fest, der Standort auch. Am 3. Sonntag im Oktober, diesmal also am 15. Oktober, dem frühestmöglichen Datum, steigt in Altenoythe die 26. Auflage des traditionellen Bauernmarkts – wie immer rund um das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) am Rosenweg. "Noch ist das möglich", sagt Matthias Blome, der 1. Vorsitzende des Vereins Bauernmarkt Altenoythe. "Wenn das DGH saniert und der Platz davor abgesperrt werden sollte, müssten wir uns für 2024 eventuell umorientieren."

2023 allerdings hat der Markt noch all die Flächen, die er benötigt. Knapp 140 potenzielle Aussteller hat der Vereinsvorstand angeschrieben, etwa 40 Anmeldungen liegen bereits vor. Rund 100 Aussteller könnten es wie in den Vorjahren am Ende werden. "Das ist dann aber auch die Grenze", versichert Blome. Ob es so viele werden, steht allerdings noch in den Sternen. "Es haben doch einige aufgehört im letzten Jahr", erzählt der Vereinsvorsitzende, "vielleicht als verspätete Corona-Opfer, manche auch aus Altersgründen und weil sie keinen Nachfolger gefunden haben."

Flohmarktartikel haben keine Chance

Natürlich habe sich das Team auf anderen Märkten nach interessanten, bislang unbekannten Ausstellern umgeschaut, einige Anbieter hätten sich auch selbst erstmals für eine Teilnahme am Altenoyther Bauernmarkt gemeldet. Aber einfach so mitmachen kann man nicht. "Natürlich muss man sich bewerben", sagt Blome. "Und wir schauen, dass die Zusammensetzung des Marktes passt." Flohmarktartikel etwa haben keine Chance, und wenn sich jemand mit falschen Angaben zum Angebot die Zulassung erschummelt, muss auch schon mal kurz vor Eröffnung wieder abgebaut werden.

Insgesamt muss das Angebot des Bauernmarktes vielfältig sein. Und regional, wobei man da gelegentlich auch etwas großzügigere Kriterien anlegt. "Die weiteste Anreise hat ein Winzer aus der Region um Frankfurt am Main", erzählt Otte. Der aber habe, ergänzt Schriftführerin Marianne von Garrel, sehr enge Kontakte nach Altenoythe. Der weit überwiegende Teil der Anbieter komme allerdings aus Nordwestdeutschland oder aus den nord- und nordwestdeutschen Küstenregionen.

Schirmherr hat bislang nur mündlich zugesagt

Handwerkskunst, und kulinarische Angebote werden wie auch in den vergangenen Jahren wieder im Vordergrund stehen. Dekoartikel für das Haus und auch mancherlei Praktisches wird es ebenso geben. Der Aufbau startet am Samstag, 14. Oktober, ein knappes Drittel der Beschicker kommt erst frühmorgens am Tag des Bauernmarktes. "Das klappt alles reibungslos, die Leute haben Erfahrung und sind sehr freundlich im Umgang", erzählt Blome.

Seit Mai kommen die 16 Mitglieder des Orgateams regelmäßig zusammen, je näher der Markt rückt, desto enger sind die Treffen getaktet. Eigentlich aber ist inzwischen alles auf den Weg gebracht. Die beteiligten Musikgruppen stehen großteils fest, für die Tombola sind die Preise von hiesigen Firmen bereits gestiftet, Gewinnspiele wird es geben und auch der Schirmherr steht fest. "Wir haben zumindest die mündliche Zusage von Lukas Reinken", sagt Blome. "Die schriftliche fehlt allerdings noch." Letztlich kann sich aber niemand aus dem Team vorstellen, dass der gebürtige Altenoyther, der 2022 auf Anhieb in den Landtag gewählt wurde, noch einen Rückzieher macht.

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