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Altenoyther Bauernmarkt: Aussteller scharren schon mit den Hufen

Das Team um den Vorsitzenden Matthias Blome bereitet die Großveranstaltung vor und feiert am 16. Oktober ein Jubiläum: Seit 25 Jahren findet der Markt mittlerweile statt.

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Mitten in den Vorbereitungen: Sonja Husmann (von links), Matthias Blome, Marianne von Garrel und Heinrich Ortmann. Foto: Wimberg

Mitten in den Vorbereitungen: Sonja Husmann (von links), Matthias Blome, Marianne von Garrel und Heinrich Ortmann. Foto: Wimberg

"Moin, wir wollen es wagen", kündigt das 16-köpfige Bauernmarkt-Team in den sozialen Netzwerken an, freut sich, „dass es wieder losgeht", und hofft, "dass uns Corona keinen Strich mehr durch die Rechnung machen wird". Keiner ist in der Zwangspause abgesprungen, alle haben die Leidenschaft behalten. Und das gilt auch für viele ihrer Beschicker. „Gerade habe ich wieder einen Anruf von jemandem erhalten, der wissen wollte, ob der Markt stattfindet. Die scharren auch schon mit den Hufen“, berichtet der Vorsitzende Matthias Blome und verweist auf Schriftführerin Marianne von Garrel, die Mitte August die Einladungen verschickt und damit die Anmeldungen möglich macht.

Ein Jubiläum ist mit der Ausrichtung am 16. Oktober (Sonntag) auch verbunden: Vor 25 Jahren wurde der Altenoyther Markt zum ersten Mal organisiert. Er hat sich im Laufe der Jahre etabliert und zum Selbstläufer und Publikumsmagneten mit rund 10.000 Besuchern entwickelt. Zu den Organisatoren der ersten Stunde zählen Gerd Fangmann, Bernd und Richard Hardenberg und Marianne von Garrel.

"Der Standort hat sich bewährt und soll bleiben."Matthias Blome, Vorsitzender Bauernmarkt-Team

Da sich die Bauarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus verzögern und auch die Erweiterung der Feuerwehr noch aussteht, kann das Event wie gewohnt auf dem Gelände am Kellerdamm gestaltet und bestückt werden. An einen Umzug denkt das Team jedoch auch nach den geplanten Maßnahmen nicht. „Der Standort hat sich bewährt, soll und kann bleiben“, sagte Blome.

Regionale Produkte, stilvolle Angebote und Handwerkskunst machen die Stände aus. Einen Flohmarkt-Charakter lehnen die Veranstalter grundsätzlich ab und hoffen, dass die über 100 Aussteller, von denen ihnen ein hoher Anteil seit Jahren die Treue hält, die Corona-Zeit wirtschaftlich wie gesundheitlich gut überstanden haben. Mit dabei sind auch Altenoyther Vereine, die aktiv und abwechslungsreich zum bunten Treiben beitragen.

Die Mitglieder selbst haben den Ausnahmezustand genutzt, um beispielsweise das Lager aufzuräumen. Kontakt haben sie darüber hinaus über die Handygruppe gehalten und sich einmal im Monat zusammengesetzt. Wer Schirmherr werden soll, wird noch bekanntgegeben. Die traditionelle Riesen-Tombola ist bereits in Planung.

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