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Aktion "Schlaue Köpfe tragen Helm" wächst weiter

Die Initiative ging vom Cloppenburger Kreiselternrat aus. In Kooperation mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg wurden nun weitere Elternvertretungen unterstützt.

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Kooperation gefestigt: Michaela Paschen (von links) und Arwid Romey vom Kreiselternrat mit Michael May, Geschäftsführer des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Oldenburg. Foto Verse

Kooperation gefestigt: Michaela Paschen (von links) und Arwid Romey vom Kreiselternrat mit Michael May, Geschäftsführer des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Oldenburg. Foto Verse

"Schlaue Köpfe tragen Helm": Unter diesem Motto haben der Cloppenburger Kreiselternrat und der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg (GUV OL) ihre Zusammenarbeit gestärkt. Gemeinsames Ziel ist es, mithilfe der Präventionsaktion möglichst viele Kinder frühzeitig an das Fahren mit Helm heranzuführen – auch auf dem Weg zur Kita, zur Schule und nach Hause.

Ein Fahrradunfall in Varrelbusch, bei dem ein Junge schwere Hirnquetschungen erlitt, führte 2016 zur Gründung der Helmaktion durch den Cloppenburger Kreiselternrat. Seitdem haben die Vorsitzenden Arwid Romey und Michaela Paschen die Aktion mit ihren Mitstreitern etabliert und viele Förderer gewonnen. 

„Seit 2018 unterstützt uns der GUV – finanziell als auch organisatorisch. Gerne haben wir daher die Idee aufgegriffen, das 50-jährige Bestehen der Schülerunfallversicherung zum Anlass zu nehmen, eine Kooperationsvereinbarung abzuschließen und weitere Kreis- und Stadtelternräte im Oldenburger Land anzusprechen“, erklärt Romey. Und die Resonanz war positiv. Elternvertretungen der Landkreise Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie der Städte Delmenhorst und Wilhelmshaven haben sich über die Starthilfe gefreut.

Aktion richtet sich an Grund- und Förderschulen

Die Helm-Aktion richtet sich an Grund- und Förderschulen inklusive der angegliederten Kitas. Im Unterricht, Tagesprogramm oder an einem Mobilitätstag setzen sich die Kinder mit der Helm-Thematik und dem sicheren Fahren auseinander. Jedes Kind erhält ein Los und die Chance, einen der Helme zu gewinnen. 

Der Kopf zähle zu den meistbetroffenen Körperregionen bei Fahrradunfällen. Schädel-Hirn-Traumata seien dabei die häufigste Verletzungsart bei schwer verletzten Fahrradfahrenden. „Ein Fahrradhelm kann bis zu 80 Prozent der Kopfverletzungen unter Schwerverletzten verhindern, 20 Prozent der Kopfverletzungen bei Leichtverletzten“, erklärt GUV-Geschäftsführer Michael May dazu.

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