Nach einem schweren Unfall musste die A1 bis zum frühen Dienstagmorgen voll gesperrt werden. Zwei Lkw waren bereits am Montagnachmittag im Bereich der Gemeinde Emstek kollidiert. Verletzt wurde zum Glück niemand. Doch es entstand ein enormer Sachschaden, außerdem waren die Bergungsarbeiten aufwändig.
Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn am Dienstagmorgen mitteilt, musste ein 67-jähriger litauischer Lkw-Fahrer seinen Lastzug aufgrund eines Staus, der sich am Montag gegen 14.30 Uhr in Fahrtrichtung Bremen gebildet hatte, abbremsen. Ein nachfolgender 50-jähriger Bulgare erkannte dies zu spät und wich nach links aus, um einen Aufprall zu vermeiden. Dabei kollidierte sein Sattelanhänger mit dem stehenden Anhänger des 67-Jährigen.
Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn
Der Sattelzug des 50-Jährigen kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stillstand und war nicht mehr fahrbereit. Der rechte Fahrstreifen wurde durch den beschädigten Lastzug des 67-Jährigen blockiert. Zudem verteilte sich die Ladung des Sattelanhängers, bestehend aus kleinen Proteindrink-Flaschen, auf der Fahrbahn. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.
Die Autobahnpolizei Ahlhorn richtete eine Vollsperrung ein, die später von der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen übernommen wurde. Der Verkehr wurde am Dreieck Ahlhorn abgeleitet, und ein Auffahren in Richtung Hamburg war nicht mehr möglich. Die Sperrung blieb bis Dienstag um 4 Uhr bestehen, da die Bergungs- und Reinigungsarbeiten kompliziert waren. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A1 und den umliegenden Straßen.