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200.000 Euro Schaden bei Dachstuhlbrand in Friesoythe

Die Friesoyther Feuerwehr musste jetzt zum dritten Mal binnen weniger Stunden zu dem Haus ausrücken. Die Polizei sieht erste Anhaltspunkte, die auf die Brandursache hindeuten. (Update 15.45 Uhr)

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Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Dachstuhlbrand an dem Haus in Friesoythe.   Foto: Andre van Elten/dpa 

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Dachstuhlbrand an dem Haus in Friesoythe.   Foto: Andre van Elten/dpa 

Ein Dachstuhl eines Einfamilienhauses ist am späten Dienstagabend  in Brand geraten – und hat die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe bis Mittwochnachmittag beschäftigt. Denn die Einsatzkräfte mussten mittlerweile dreimal zu dem Haus an der Schwanebeurger Straße ausrücken.

Die Feuerwehr ist zum ersten Mal gegen 22.18 Uhr alarmiert worden, nachdem Passanten Rauch aus dem Dach aufsteigen gesehen hatten. Beim Eintreffen der 35 Einsatzkräfte aus Friesoythe, Altenoythe und Gehlenberg brannte der Dachstuhl bereits vollständig. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen im Inneren des Hauses befanden. Deshalb brach die Polizei die Tür auf. Zum Glück stellte sich heraus: Das Haus war leer. Die Mieter sind erst vor Kurzem ausgezogen, wie auch Nachbarn gegenüber OM-Online erzählten.

Das Feuer konnte nach knapp 1,5 Stunden gelöscht werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Während des Einsatzes stellte sich nämlich heraus, dass die Bewohner bereits ausgezogen waren und das Haus deshalb leer stand.

Einsatz: Insgesamt dreimal musste die Feuerwehr zu dem Haus an der Schwaneburger Straße ausrücken. Foto: HahnEinsatz: Insgesamt dreimal musste die Feuerwehr zu dem Haus an der Schwaneburger Straße ausrücken. Foto: Hahn

Kurz nach 3 Uhr gab es den zweiten Alarm: Brandnester im Dachstuhl waren wieder aufgeflammt. Die Löscharbeiten dauerten diesmal etwa eine Stunde. Die Polizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf und beschlagnahmte dafür den Brandort.

Am Mittwochnachmittag dann der dritte Alarm: Die Dämmung hatte angefangen zu qualmen, erklärte der Einsatzleiter. Dass dies auch bei Regen mal passiere, sei nicht unüblich. Nach kurzer Zeit hatten die rund 10 Einsatzkräfte, die mit zwei Wagen angerückt waren, die Nachlöscharbeiten abgeschlossen.

Nach dem Brand: Dachziegeln säumen den Boden um das mittlerweile unbewohnte Haus. Foto: HahnNach dem Brand: Dachziegeln säumen den Boden um das mittlerweile unbewohnte Haus. Foto: Hahn

Den Brandschaden schätzt die Polizei am Mittwochnachmittag auf rund 200.000 Euro. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Wie die Polizei mitteilte, gebe es derzeit keinen Hinweis auf Fremdverschulden als Brandursache. Laut Brandermittler Hermann-Josef Böckmann von der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta war ein technischer Defekt schuld. Er hatte mit einer Kollegin den Brandort untersucht. Der Fall gehe nun an die Staatsanwaltschaft, das sei so üblich.

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