17-Jähriger spuckt Polizist nach Hausfriedensbruch ins Gesicht
Der junge Mann war mit zwei 18-Jährigen aus Vechta auf eine Hausruine in Delmenhorst geklettert. Als die Beamten eintrafen, eskalierte der Bremer.
Max Meyer | 20.02.2025
Der junge Mann war mit zwei 18-Jährigen aus Vechta auf eine Hausruine in Delmenhorst geklettert. Als die Beamten eintrafen, eskalierte der Bremer.
Max Meyer | 20.02.2025

Symbolfoto: dpa
Ein junger Bremer hat nach einem Hausfriedensbruch am Mittwoch in Delmenhorst Beamte beleidigt, ihnen gedroht und einem Polizisten ins Gesicht gespuckt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, war der 17-Jährige mit zwei 18-Jährigen aus Vechta auf das Dach einer umzäunten Hausruine an der Delmenhorster Straße „Am Wollpark“ geklettert. Zeugen verständigten die Polizei. Als eine Streife eintraf, kletterten die drei Personen vom Gebäude. Anschließend wollten die Beamten die Personalien aufnehmen – der 17-Jährige weigerte sich jedoch. Er beleidigte die Beamten. Wegen seines „aufbrausenden Verhaltens“ wurde er zu Boden gebracht, heißt es weiter. Er musste mit auf die Dienststelle. Während der Fahrt beleidigte er die Polizisten weiter und drohte ihnen. Als seine Personalien auf der Wache feststanden, hätte er diese verlassen können. Der Bremer entschloss sich vorher jedoch dazu, einem der Beamten ins Gesicht zu spucken. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass der junge Mann an einer ansteckenden Krankheit leidet, musste ihm Blut abgenommen werden. Gegen alle drei Personen läuft ein Verfahren wegen Hausfriedensbruch. Dem 17-Jährigen werden außerdem Beleidigung, Bedrohung und der tätliche Angriff auf Vollzugsbeamte vorgeworfen.Bremer beleidigt und droht Beamten
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