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„Völkerball“ begeistert mit feuriger „Engel“-Tour

Die Rammstein-Tribute-Band bietet ihren Fans eine authentische Show in der Cloppenburger Stadthalle (Bildergalerie).

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Wie ein Engel schwebte Völkerball-Sänger Rene Anlauff (Bildmitte) auf die Bühneh der Stadthalle, um anschließend die „Feuerteufel“ freizulassen. Foto: Andreas Heidkamp

Wie ein Engel schwebte Völkerball-Sänger Rene Anlauff (Bildmitte) auf die Bühneh der Stadthalle, um anschließend die „Feuerteufel“ freizulassen. Foto: Andreas Heidkamp

„Völkerball“ gilt als die wohl bekannteste Rammstein-Tribute-Band Europas. Einmal im Jahr beweisen die Musiker um Sänger Rene Anlauff in der Cloppenburger Stadthalle, warum sie seit vielen Jahren als das Nonplusultra gelten, wenn es darum geht, das Original authentisch zu zelebrieren. Punkt 20 Uhr hieß es gleich mit dem ersten Titel „Feuer frei“ – und dieses sollten keine leeren Worte bleiben, denn es wurde überaus feurig und sehr heiß. Vor mehr als 1200 Fans schossen sie dabei aus allen Rohren. Die Band verwandelte die Stadthalle wieder in ein loderndes Inferno aus Flammen, Donner und knallharten Riffs.

Seit 2008 sind die Jungs „im Amt“ und begeistern ihre Fans unter dem Motto „99,9 Prozent Rammstein – 100 Prozent Völkerball“. Mit ihrem neuen Programm „Völkerball – Engel Tour 2026“ setzt die Band neue Maßstäbe in Sachen Showdesign. Originalgetreu nachgebaute Requisiten sorgen für eine perfekte Imitation einer Rammstein-Show und lassen sie zur atemberaubenden Realität werden.

Schlachtermesser und Schaumkanone

„Bei der Auswahl der Songs durften die Fans mit abstimmen“, erklärt Sänger Rene Anlauff kurz vor Konzertbeginn in einem Gespräch. Mit dabei natürlich „Waidmanns Heil“, „Sonne“ und „Laichzeit“, bei denen die Fans stimmungsmäßig unter der Decke hängen. Unverändert aber der Sound (Tobias Kaiser, Björn Müller – beide Gitarre), Dirk Oechsle (Schlagzeug) und Andreas Schanowski (Keyboard), der nach wie vor wuchtig und nahezu identisch ist mit dem, was man von Rammstein selbst kennt.

Fotos: Heidkamp

„Ich muss zerstören, doch es darf nicht mir gehören“ lautet eine Textzeile aus dem Song „Zerstören“, den US-Präsident Donald Trump als ein Credo im Umgang mit Menschen und Ländern transportiert. Blutig wird es, als Anlauff mit einem überdimensionalen Messer auf der Bühne als Schlachter hantiert.
Für etwas Abkühlung sorgt er selbst, auf einem überdimensionalen Phallus sitzend und damit jede Menge Schaum unter das jubelnde Volk bringend.

Am Ende verließ ein begeistertes Publikum die Stadthalle – mit dem Gefühl, einer echten Rammstein-Show beigewohnt zu haben. „Völkerball“ bewiesen einmal mehr, dass sie weit mehr sind als eine Tribute-Band: Sie sind eine Hommage auf hohem Niveau, eine perfekte Symbiose aus Musik, Theatralik und Feuerkraft. Ein Abend mit einer Band, die Rammstein so authentisch interpretiert, dass man zeitweise vergisst, dass es sich „nur“ um eine Tribute-Band handelt. „Das Konzert war wieder ein einzigartiges Erlebnis“, fassten es am Schluss viele der Besucher zusammen.

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