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Stadt verschiebt Lohner Kulturtage

Corona-Pandemie lässt Ausrichtung nicht zu. Veranstaltungsreihe soll nachgeholt werden. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sehen sich die Organisatoren zu diesem Schritt gezwungen.

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Mit dem Feuer spielt man nicht: Bei der Eröffnung der 15. Lohner Kulturtage vor zwei Jahren auf dem Marktplatz heizte die Chabernaq Company aus Damme den Besuchern ordentlich ein. Foto: Timphaus

Mit dem Feuer spielt man nicht: Bei der Eröffnung der 15. Lohner Kulturtage vor zwei Jahren auf dem Marktplatz heizte die Chabernaq Company aus Damme den Besuchern ordentlich ein. Foto: Timphaus

Das öffentliche Leben steht aufgrund der Corona-Pandemie nahezu still. Zahlreiche Veranstaltungen in den kommenden Wochen wurden bereits abgesagt. Nun hat es auch die 16. Auflage der Lohner Kulturtage erwischt. Ursprünglich sollte die Veranstaltungsreihe mit 15 Events an zehn Tagen vom 17. bis zum 26. April stattfinden. Wegen der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus und des generellen Verbots des Landkreises Vechta von Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmern verschiebt die Stadt Lohne die Kulturtage nun auf einen späteren Zeitpunkt.Wann und welche der geplanten Kulturevents stattfinden, steht derzeit noch nicht fest. Die bereits verkauften Karten behalten laut einer Mitteilung vorerst ihre Gültigkeit.

Mit 15 Veranstaltungen in zehn Tagen sollten die 16. Kulturtage ein breites Spektrum abbilden – von Kabarett bis Klavierkonzert, von Hip-Hop-Dance bis Chormusik. Allein neun Veranstaltungen in der Aula des Gymnasiums sollte es geben. Das Konzert der Stadtkapelle (19. April) sowie der Auftritt des Orchesters London Brass (26. April) waren bereits ausverkauft.

Da aber der Landkreis Vechta, gleichzeitig auch Träger des Gymnasiums, alle Veranstaltungen mit mehr als 250 Besuchern per Allgemeinverfügung unterbunden hat, waren auch die Events in der Aula nicht mehr durchführbar. Die Aula umfasst mehr als 500 Sitzplätze.

„Die Kulturtage bestehen aus großen und kleineren Veranstaltungen“, erklärt Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer. „Aber ohne die großen Veranstaltungen in der Aula verlieren die Kulturtage ihre Zugkraft. Außerdem sind in dieser Zeit ohnehin alle Veranstaltungen kritisch zu hinterfragen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.“

Gerdesmeyer betont zugleich, dass die Kulturtage, die alle zwei Jahre stattfinden, so schnell wie möglich nachgeholt werden sollen. „Wir bedauern die Entscheidung sehr und hoffen darauf, dass die Vereine, die viel Herzblut in ihre Veranstaltungen investiert haben, bald wieder die Gelegenheit haben werden, ihr Können zu präsentieren.“

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