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Neues Buch von Lisa F. Oesterheld will zum Schreiben ermutigen

Die Vechtaer Autorin will mit "Beten mit dem Bleistift" neue Sichtweisen auf das Leben eröffnen. Die offizielle Buchpremiere ist am 29. September in Vechta.

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Gerade erschienen: Autorin Lisa F. Oesterheld präsentiert ihr neues Buch "Beten mit dem Bleistift".  Foto: Seelhorst

Gerade erschienen: Autorin Lisa F. Oesterheld präsentiert ihr neues Buch "Beten mit dem Bleistift".  Foto: Seelhorst

"Das Schreiben ist für mich schon lange ein Zugang zu Gott und zu mir selbst", sagt Lisa F. Oesterheld, ehemalige Pastoralreferentin, Seelsorgerin und Autorin des neuen Buchs "Beten mit dem Bleistift". Demnach haben viele persönliche und beschriebene Erfahrungen aus der Seelsorge die Vechtaer Autorin inspiriert, eine Möglichkeit zu schaffen, um eine tiefere Beziehung zu sich selbst und Gott aufzubauen.

"Manchmal fühlt man sich so eingemauert", schildert Oesterheld. Bei all den Eindrücken, die jeden Tag auf einen einwirken, verliere man schnell das Wesentliche aus den Augen. Das Leben sei jedoch mehr, als die übliche Spur vorgebe.

"Ich möchte den Menschen die Angst vor dem weißen Papier nehmen"Lisa F. Oesterheld

Im Buch nimmt sie Bezug auf alltägliche Dinge und Sehnsüchte. Diese seien, laut Oesterheld, der Schlüssel, um lang vergessene Schätze und Ressourcen in sich wiederzufinden. Eingeleitet werden die einzelnen Themen im Buch mit einer kurzen, konkreten Erfahrung, worauf eine ebenso kurze inhaltliche Auseinandersetzung folgt. Das Ziel der Autorin ist es, dass der Leser nach Anleitung die ausgelösten Gefühle in einem eigenen Text oder Gedicht niederschreiben kann. Dabei nimmt die Vechtaerin den Leser bewusst an die Hand, um ihn ohne Druck an das autobiografische Schreiben heranzuführen.

"Ich möchte den Menschen die Angst vor dem weißen Papier nehmen", beschreibt Oesterheld ihre Intention. Durch den thematischen Anstoß solle der Akt des Schreibens dafür sorgen Vergessenes wiederzufinden und neuen Mut zu schöpfen. "So erlebt man eine Befreiung aus sich selbst heraus", wünscht sich die Buchautorin.

Schreiben und Beten – beides ließe sich gut verbinden, um Frieden mit sich selbst zu schließen, meint Oesterheld. Dazu sei es wichtig, dass sich der Begriff des Betens weitet und nicht auf vorgefertigte Texte beschränkt bleibt. Denn diese könnten oft mangels Verständlichkeit oder Identifikation abschreckend wirken.


Fakten

  • Die Buchpremiere findet am 29. September (Donnerstag) um 19 Uhr im Antoniushaus in Vechta statt. Dann ist Autorin Lisa F. Oesterheld für eine Lesung zu Gast. Untermalt wird die Veranstaltung mit Musik von Rainer Wördemann.
  • Das Buch ist im Echter Verlag erschienen und kostet 14,90 Euro.

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