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Nachwuchskünstlerinnen stellen ihre Werke im alten Friesoyther Rathaus aus

In der Kunstschule von Michaela Rumpke fängt alles mit dem Wassertropfen an. Was daraus in ein paar Monaten entstehen kann, zeigen nun 15 "kleine Picassos" im Bildungswerk.

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Ludger Bickschlag (oben rechts) führte in die Ausstellung der Kinder und  Jugendliche der Kunstschule von Michaela Rumpke ein. Foto: C. Passmann

Ludger Bickschlag (oben rechts) führte in die Ausstellung der Kinder und Jugendliche der Kunstschule von Michaela Rumpke ein. Foto: C. Passmann

Noch bis zum 31. Januar 2023 sind die Malereien der Kinder und Jugendlichen der Kunstschule von Michaela Rumpke in den Räumlichkeiten des Katholischen Bildungswerks im Alten Friesoyther Rathaus zu bewundern. Der Nachwuchs im Alter von 9 bis 18 Jahren hatte in den vergangenen Wochen und Monaten im Atelier im Werkhaus Pancratz die Kunstwerke erschaffen. Nun gab es am vergangenen Wochenende im Beisein zahlreicher Kunstfreunde die offizielle Eröffnung der kleinen Ausstellung, über die sich die 15 Nachwuchskünstler sehr freuten.  

„Es ist eine besondere Ausstellung. Ich bin stolz auf jede einzelne Künstlerin. Die Malereien sind Ergebnisse der ersten 3 Monate nach Wiederaufnahme der Kunstschule“, begrüßte Michaela Rumpke die Gäste. Die Einführung in die Ausstellung nahm Ludger Bickschlag vor. „Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln können“, zitierte Bickschlag den weltberühmten spanischen Maler Pablo Picasso.

"So wie aus einer Raupe ein Schmetterling herauskommt und sich entfaltet, sollten sich auch die Kunstschüler entfalten."Ludger Bickschlag

Er ging auf den Wassertropfen ein, der in einigen Motiven zu sehen war. „Mit dem Wassertropfen fängt in der Kunstschule alles an. Damit erkennt man das Maltalent. Malen ist das Erlebnis. Nicht das Ergebnis ist entscheidend“, so Bickschlag. Der Flur des Bildungswerks erhält durch die Kunst einen gewissen Charme. Aber wo fängt man an, wenn man den Malpinsel in die Hand nimmt? „Mit dem Hintergrund“, erklärte Bickschlag. Die Leidenschaft und das Talent zum Malen sollen die „kleinen Picassos“ entwickeln. „So wie aus einer Raupe ein Schmetterling herauskommt und sich entfaltet, sollten sich auch die Kunstschüler entfalten“, meinte Bickschlag.

„Ich male gerne und das schon seit dem 4. Lebensjahr. Es macht Spaß. Jetzt sieht man schon die Fortschritte“, berichtete Ella van de Lageweg aus Friesoythe. Seit 3 Jahren nimmt auch Katharina Kirchberg (13) aus Friesoythe den Malpinsel in die Hand. „Es ist schön, wenn ich in meinen Bildern die Gefühle darstellen kann. Mir sind auch die Emotionen wichtig“, so die Künstlerin. Die gleichaltrige Juna Fortwengel aus Sedelsberg malt seit 2018: „Ich male gerne Motive, in denen sich Emotionen widerspiegeln. Es macht Spaß, immer Neues zu entdecken. Und ich verbringe gerne Zeit mit Menschen.“

Die Kunstwerke von Marina Oellien, Felicia von Garrel, Lina Rolfes, Julie Cloppenburg, Linda Beitar, Sophia Werwein, Julia Hanekamp, Katharina Kirchberg, Juna Fortwengel, Abril Aquilar Ramirez, Tina Rumpke, Eske Oltmann und Ella van de Lageweg können bestaunt werden. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Bildungswerks besucht werden.

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