Museum Hofmühle in Dresden zeigt Bilder von Markus Tepe
Das Nachlassarchiv des aus Dinklage stammenden Künstlers wird am Samstag als Teil der "Museumsnacht" eröffnet.
Andreas Kathe | 07.07.2023
Das Nachlassarchiv des aus Dinklage stammenden Künstlers wird am Samstag als Teil der "Museumsnacht" eröffnet.
Andreas Kathe | 07.07.2023

Pinselstrich: Markus Tepe in seinem Dresdner Atelier im Jahr 2014. Foto: Archiv Atelier Tepe
Am Samstag (8. Juli) wird das Nachlassarchiv des aus Dinklage stammenden Künstlers Markus Tepe (1971 bis 2021) mit einer Werkausstellung im Museum Hofmühle in Dresden (Altplauen 21) eröffnet. Um 18.30 Uhr hält Heinz Weißflog, Dresdener Literatur- und Kunstrezensent, die thematische Einführung, die musikalische Begleitung übernimmt Beate Hofmann. Das umfangreiche Werk von Markus Tepe wurde bislang noch im weitergeführten Atelier des Künstlers verwahrt. Wie sein Lebensgefährte Friedrich Thomas mitteilt, sind in den vergangenen 2 Jahren die Werke gesichtet und erfasst worden. Die Sammlung wird im Zuge der Auflösung des Dresdner Ateliers im Museum Hofmühle als Nachlassarchiv weiter gepflegt. Die Bilder sollen auch künftig in Ausstellungen für Interessierte öffentlich zugänglich bleiben. Eine Reihe von Gemälden Tepes wurden zudem von Sammlungen und Museen in Deutschland übernommen, so auch in Oldenburg (Landesmuseum und Sammlung der LzO); in Dresden zählen das Kupferstich-Kabinett und die Städtische Galerie dazu, in Trier ist es das Simeonstift. Eine Auflistung findet sich unter www.markustepe.de/Ausstellungen im Internet. Die jetzige Archiveröffnung, bei der eine Auswahl von Werken des Künstlers gezeigt wird, ist Teil der „Museumsnacht Dresden“. Dazu öffnen die Dresdner Museen wieder ihre Türen zu einer „ganz besonderen Sommernacht“ mit Angeboten für Familien, mit Sonderausstellungen und Führungen, mit Musik und Theater. Markus Tepe war am 24. August 2021 in Dresden gestorben. Nach dem Kunststudium in Münster und Dresden gründete er sein eigenes Atelier. Mehrfach war er mit Ausstellungen auch im Oldenburger Münsterland präsent. Zudem arbeitete Tepe als Dozent für Malerei in verschiedenen Akademien.
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