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Lauer Sommerabend mit Musik und Poesie

Sänger Otto Groote ist zu Gast bei der Akademie Stapelfeld gewesen. Sehnsüchtig hatte er auf den ersten Auftritt seit Ausbruch der Corona-Pandemie gewartet.

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Erster Auftritt: Otto Groote (mit Gitarre) genoss es, vor Publikum zu spielen. Foto: Lünnemann

Erster Auftritt: Otto Groote (mit Gitarre) genoss es, vor Publikum zu spielen. Foto: Lünnemann

Nach gut fünf Monaten ohne Live-Auftritte genoss der plattdeutsche Sänger und Songwriter Otto Groote sein erstes Konzert sichtlich und auch die gut 90 Gäste der Akademie in Stapelfeld freuten sich über einen gelungenen Abend mit Musik und plattdeutschen Gedichten.

Der Garten bot zwischen alten Obstbäumen und bunten Wildblumen das perfekte Ambiente für einen Abend mit „Musik un plattdüütsche Texten van Leevde un Sömmertied“. Unter dem neuen Sternen-Pavillon genossen die Besucher, die in einem weiten Bogen und im gebotenen Abstand um die kleine Bühne versammelt waren, den Konzertabend.

Groote begeisterte mit seiner gefühlvollen und warmen Stimme sowie seinen stimmungsvollen plattdeutschen Liedern. An diesem Abend gab es aber nicht nur plattdeutsche Musik vom Feinsten. Begleitet wurde der Sänger durch seinen Freund und KAS-Dozenten Heinrich Siefer.

Heinrich Siefer begleitet Sänger mit Gedichten

Der plattdeutsche Dichter trug mit Gefühl Gedichte und alte Sagen über Liebe, Freundschaft und Sehnsucht vor. Passend dazu wählte Groote seine Lieder aus und verzauberte die Zuhörer mit poetischen Liebesliedern wie „Ik stah van Feern“ oder „Ut dien Oogen strohlt“.

Der Musiker hatte aber nicht nur eigene Lieder, sondern auch alte Volkslieder und traditionelle Folk-Songs im Repertoire, die er auf seine eigene plattdeutsche Art und mit viel Gefühl interpretierte. „Ich bin regelrecht ausgehungert danach, vor Publikum zu singen“, betonte Groote und bedankte sich mit einer Premiere. Er stellte seinen neuen Song vor, in dem er die Sorgen und auch die Hoffnung der letzten Monaten verarbeitet hat.

Nachdem die Sonne langsam hinterm Horizont versunken war, verabschiedete er sich mit mehreren Zugaben und bedankte sich dafür, dass er endlich wieder live singen konnte. Da die Konzertbesucher aufgrund der aktuellen Situation nicht mitsingen durften, wurde zum Abschluss zumindest kräftig mitgesummt.

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