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"Kunst und Freundschaft": Ausstellung im Kulturbahnhof ist eröffnet

Kunst als Basis für Freundschaft sowie das Machen und Sprechen darüber: Das verbindet die Freundinnen Christine Fausel und Ameli Herzogen von Oldenburg. Ihre Exponate sind nun in Cloppenburg zu sehen.

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Wohnten der Eröffnungszeremonie bei: Marianne Kaiser-Fuchs (von links), Helene von Oldenburg und Dr. Martin Feltes. Foto: Kessens

Wohnten der Eröffnungszeremonie bei: Marianne Kaiser-Fuchs (von links), Helene von Oldenburg und Dr. Martin Feltes. Foto: Kessens

"Die Freundschaft kann man in den Bildern der beiden Künstlerinnen Christine Fausel und Ameli Herzogin von Oldenburg nicht finden, aber vielleicht wird sie in den Zwischenräumen spürbar", sagte Kuratorin Helene von Oldenburg bei der Eröffnung der Ausstellung "Kunst und Freundschaft" in der Kunsthalle im Kulturbahnhof.

Ausgestellt sind Exponate der beiden Freundinnen Christine Fausel und Ameli Herzogin von Oldenburg. Beide Künstlerinnen lernten sich 1947 während ihres Studiums an der Kunstakademie in Düsseldorf kennen und blieben trotz räumlicher Distanz zwischen Ostsee und dem Bodensee freundschaftlich miteinander verbunden. "Der Titel der Ausstellung ist exakt so gewählt und nicht 'Freundschaft und Kunst'", führte die Kuratorin aus, "denn die Kunst war die Basis dieser Freundschaft, ebenso das Machen und das Sprechen darüber".

Die erste gemeinsame Ausstellung der beiden Freundinnen sei ihrer großartigen Beziehung gewidmet, sagte von Oldenburg. Sie wurde bereits in Birkenfeld und Eutin, den ehemaligen Landesteilen Oldenburgs gezeigt. Landschaft und Figuren kennzeichnen die Motive von Fausel. Das Landschaftliche dominiert die ersten 30 Jahre, die Figur die nachfolgenden Jahre. "Gemeinsam begegnet man ihnen nicht", macht die Kuratorin deutlich.

Feltes: Freundschaft kann vielseitig und widersprüchlich sein

Ameli von Oldenburg, die Mutter der Kuratorin, bezeichnete sich selbst nicht als Künstlerin, sondern als Blumenmalerin. Die Zeichnungen sind Resultate genauer Beobachtung und sicherer Linienführung.

Dr. Martin Feltes, Vorsitzender des Kunstkreises Cloppenburg richtete in seinen Begrüßungsworten seinen Dank an die Unterstützer der Ausstellung, der Oldenburgischen Landschaft, der Stadt Cloppenburg und der katholischen Akademie Stapelfeld. Er beleuchtete in seiner Einführung die Freundschaft. "Sie kann vielseitig und widersprüchlich, von Austausch und Inspiration, von Rivalität und einem Liebesverhältnis gekennzeichnet sein, oder dramatisch enden wie bei Vincent van Gogh und Paul Gaugin."

"Es ist etwas Wunderbares, was hier gezeigt wird", sagte Marianne Kaiser-Fuchs, Vizepräsidentin der Oldenburgischen Landschaft . Sie wünschte den Besuchenden intensive Gedanken bei der Betrachtung.

  • Info: Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. August sonntags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs von 15 bis 18 Uhr.

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