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Georg Schreiber zeigt Stillleben und Collagen

Die Ausstellung des Essener Fotografen ist in der Scheune Leiber in Damme zu sehen.

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Hoffen auf viele Besucher: Georg Schreiber (links) und Dr. Petersen eröffneten die Ausstellung. Foto: Oevermann

Hoffen auf viele Besucher: Georg Schreiber (links) und Dr. Petersen eröffneten die Ausstellung. Foto: Oevermann

Collagen und Stillleben – zwei Werkgruppen, die auf dem ersten Blick nicht zusammenpassen – sind aktuell in einer Fotoausstellung in der Scheune Leiber zu sehen. Der Kunst- und Kulturkreis als Veranstalter präsentiert 24 Fotografien des in der Ruhrgebietsstadt Essen lebenden Künstlers Georg Schreiber.

„Die Ausstellung bildet gewissermaßen einen Ausschnitt meiner gesamten Arbeit der letzten Jahre ab“, sagte Georg Schreiber bei der Vernissage in der Scheune Leiber. Auf Vermittlung des Dammer Fotografen Norbert Enker wird Schreiber seine Werke in den nächsten fünf Wochen dort ausstellen.

Bewusst setzt der 1958 geborene Schreiber dabei auf die Wechselwirkung der Stillleben und Collagen. Die Stillleben, die überwiegend in den frühen 1980er Jahre entstanden sind, wurden neben den modern wirkenden „recycelten“ Collagen platziert. „Auch farblich passt das sehr gut“, befand Georg Schreiber bei der Eröffnung. Seine Stillleben stehen unter dem Thema „Der stille Klang der Dinge“. Als Sammler von Kleinodien der Natur entwickelte sich Anfang der 1980er Jahre bei Georg Schreiber der Wunsch, diesen vergänglichen Dingen eine beständige Präsenz zu schaffen. Als Motiv wählte er dabei das Stillleben.

Aus analogen Fotografien wurden digitale Collagen

Unter dem Motto „Wirklichkeit der Vorstellung“ präsentiert er seine Collagen. Analoge Fotografien aus seinem umfangreichen Foto-Archiv der vergangenen Jahrzehnte hat der Fotograf digital in neue Bild-Zusammenhänge gesetzt. Mehrere Dutzend Einzelbilder pro Collagen fanden dabei zumindest teilweise eine Verwendung. „Manchmal bringen mich die vorliegenden Einzelmotive auf entsprechende Themen, manchmal suche ich nach entsprechenden Fotos in meinem Archiv, um bestimmte Aussagen nachzugehen“, erklärte Schreiber den Teilnehmern der Vernissage, darunter auch der Vorsitzende des Dammer Kunst- und Kulturkreises, Dr. Lars Petersen.

Immer wieder hätten sich in den stundenlangen Gestaltungsprozessen Wandlungen und Änderungen in seiner inneren Vorstellung ergeben, die letztlich zum Endresultat und den neuen Bilderzählungen geführt haben, sagte er weiter zu seinen Arbeiten.

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