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Elf Metal-Bands lassen Halen beben

Am 7. Mai gibt es das "Erwachen" von "Hell over Halen". Das ursprünglich auf 3 Tage angelegte Festival wird als Appetithappen für das kommende Jahr gestrafft.

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Schnacken Platt: "De Winnewupps" haben ihre Visitenkarte bereits auf dem Forsythiensonntag in Emstek abgegeben.  Foto: Photochocolat

Schnacken Platt: "De Winnewupps" haben ihre Visitenkarte bereits auf dem Forsythiensonntag in Emstek abgegeben.  Foto: Photochocolat

Das Gerüst steht schon seit Wochen, jetzt geht es an den Feinschliff, damit am 7. Mai "Hell over Halen – the awakening" reibungslos über die Bühne geht. Elf Bands werden dann in Halen auf dem Gelände an der Straße "Alter Lether Weg" erwartet und wenn es gut läuft, jubeln den Gruppen 500 Freunde der härteren Musik zu. "Wir können auch 1000 Zuschauer vertragen, aber so viele werden es wohl nicht werden", meint Ingo Lindner, Vorsitzender des eigens für das Festival gegründeten Vereins.

Der Kartenvorverkauf läuft und in ganz Deutschland wurden Tickets abgesetzt. Sogar aus Belgien gibt es eine Zusage. Im Endspurt soll noch einmal die Werbetrommel gerührt werden, um den Bands eine gute Kulisse zu geben und bei den Fans das richtige Festival-Feeling aufkommen zu lassen. Ein Skeptiker hatte jüngst gemeint, 52 Euro wären zu viel und würden Spontanbesucher abschrecken. 10 Euro wären dann schon eher angebracht. "Dann bräuchten wir aber 2000 Besucher", rechnet Lindner vor. Er kennt sich in der Szene aus und weiß, dass in dieser Musikrichtung das Gros der Besucher nicht vor der Haustür wohnt. "Mit Schlager hätten wir es da schon leichter", erklärt er lachend.

Musikbranche hat mächtig gelitten

Das grundsätzliche Problem: "Die Branche hat mächtig gelitten in den vergangenen 2 Jahren und es ist alles explosionsartig teurer geworden." Bei elf Bands sind es nicht einmal 5 Euro pro Gruppe, die man zahlt. "Selbst in Clubs, in denen die ganze Technik vorhanden ist, zahlt man 45 Euro und bekommt vielleicht drei Gruppen zu sehen. Wir müssen die Bühne und die gesamte Technik organisieren." Die Fans, da ist sich Lindner sicher, wissen das einzuordnen.

Den Vereinsmitgliedern mangelt es nicht an Motivation, denn ihnen ist daran gelegen, dass ein solches Event die Chance bekommt, sich zu etablieren. Speziell im Bereich Rock und Metal sehen die Organisatoren Potenzial für den Landkreis Cloppenburg. Neben der reinen Musik gibt es auch ein Rahmenprogramm und es wird unter anderem die "Wackenfoundation" vor Ort sein. Lindner: "Das ist eine Institution, die sich um Nachwuchsbands kümmert und sie am Anfang ihrer Karriere begleitet."

Erste Band steht schon um 12 Uhr auf der Bühne

Einlass ist am 7. Mai (Samstag) ab 10 Uhr. Die erste Band wird ab 12 Uhr auf die Bühne kommen und dann soll es bis 2 Uhr nachts eine große Bandbreite an Musikstilen geben, die von Heavy Rock bis Dark Gothik reicht. Abheben wollen sich die Macher auch mit der Ausstattung. "Es wird keine Dixies geben, sondern hochwertige Sanitärwagen. Außerdem haben wir ein Speisenangebot, das auch Vegetarier und Veganer erfreuen wird."

Wer dann auf den Geschmack gekommen ist oder auch am 7. Mai keine Zeit hat, der sollte sich das Wochenende vom 4. bis 6. Mai 2023 im Kalender anstreichen. Dann startet nach dem "Erwachen" 2022 das große Festival über 3 Tage.

  • Info: Tickets gibt es online bei www.ticket2go.de. Vorverkaufsstellen und mehr unter www.helloverhalen.de.

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