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Comedians begeistern Publikum in Vechta

Rund 400 Besucher kamen zur Comedyshow "NightWash" in die VEC-Hallen. Aufgetreten sind dort am Samstagabend die Künstler Bora, Jacqueline Feldmann und Dennis Grundt.

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David Werker eröffnete vor rund 400 Besuchern das Abendprogramm und wusste dabei zu unterhalten. Foto: Stilkenböhmer

David Werker eröffnete vor rund 400 Besuchern das Abendprogramm und wusste dabei zu unterhalten. Foto: Stilkenböhmer

Die Comedyshow "NightWash" hat am Samstagabend einen Stopp in Vechta eingelegt. Für Spaß und gute Laune sorgten die Künstler Bora, Jacqueline Feldmann und Dennis Grundt, die in den VEC-Hallen in Vechta vor rund 400 Gästen auftraten. Sie begeisterten die Zuhörer mit ihrem eigenen Stil und individuellen Programm.

Den Anfang machte Showmoderator David Werker: „Ich bin letztens 36 geworden. Und dieses Jahr werde ich schon 40.“ Wie das möglich ist? Werker erklärte: „Nun, ich bin schon seit rund 3 Jahren so alt.“ Mit seinem kleinen Witz weckte er das Interesse des verständnisvollen Publikums. Er sei schockiert gewesen als ihm bewusst wurde, dass sich das Altern nicht aufhalten lasse. Doch statt sich davon einschüchtern zu lassen, nutze er das Thema, um andere zum lachen zu bringen. Das Kind in jedem verschwinde schließlich niemals ganz. Und Comedy sei dazu da, um diesem Kind freien Lauf zu lassen.

Gewicht ist Thema bei Comedian Bora

Als ein „sensibles Kerlchen“ stellte der Moderator schließlich den Comedian Bora vor. Dieser erwiderte dann auf der Bühne: „Sensibles Kerlchen? Am Arsch! Ich bin nur dick.“ Er kritisierte mit Humor, wie wichtig die Gesellschaft das Gewicht des Individuums bewertet und welche Konsequenzen das im Alltag hat.

Über den Sinn und Unsinn von Fitness-Influencern in sozialen Medien wurde ebenfalls philosophiert. Der Fitnessberühmtheit Pamela Reif schreibe er regelmäßig auf Instagram, ob sie nicht mal ein Nutellabrot essen wolle. „Sie liest die Nachrichten zwar immer, antwortet aber nie“, fasste er etwas niedergeschlagen zusammen.

Feldmann begeistert mit ihrer zynischen Art

Neben weiteren Zwischeneinlagen von David Werker kamen ebenfalls Jacqueline Feldmann und Dennis Grundt zum Zug. „Ich komme aus Plattenberg“, stellte sich die Künstlerin vor. Inzwischen lebt sie in großen Städten. Sie höre gerne True-Crime-Podcasts, weil dort die Protagonistinnen „immerhin mal Frauen“ seien. Mit ihrer direkten und zynischen Art sorgte sie beim Publikum für Ausrufe und Begeisterung.

Der Veranstalter Adrien Renauldon freute sich über die vielen Besucher am Samstagabend – bemerkte aber auch teilweise Zurückhaltung. „Nach 2 Jahren sind Events in dieser Größe wieder möglich und die Menschen müssen jetzt animiert werden, wieder zu Kulturveranstaltungen zu gehen“, sagte er. Die Pandemie habe auch in dieser Branche ihre Spuren hinterlassen. Die nächste Veranstaltung in den VEC-Hallen findet am 5. Mai mit dem Stand-up Comedian Maxi Gstettenbauer statt.

In Vechta auf der Bühne: Dennis Grundt. Foto: StilkenböhmerIn Vechta auf der Bühne: Dennis Grundt. Foto: Stilkenböhmer

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