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4. Vechtaer Jugendliteraturpreis geht nach Friesoythe

Die Siegerin ist Miriam Bornewasser aus Friesyothe. Das diesjährige Thema beschäftigte sich mit dem Motto: "Stille – ein anderes Lebensgefühl?"

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Lob für besondere literarische Leistungen: Erste Stadträtin Sandra Sollmann (links) und Verlagsleiter Alfred Büngen (rechts) zeichnen die Erstplatzierten Miriam Bornemann, Eva-Maria Schillingen und Emma Lüers mit den Preisen für besondere Texte aus. Foto. Esslinger

Lob für besondere literarische Leistungen: Erste Stadträtin Sandra Sollmann (links) und Verlagsleiter Alfred Büngen (rechts) zeichnen die Erstplatzierten Miriam Bornemann, Eva-Maria Schillingen und Emma Lüers mit den Preisen für besondere Texte aus. Foto. Esslinger

107 junge Autorinnen machten bei dieser Ausgabe mit. Mehr als 500 Beiträge aus allen Teilen der Bundesrepublik, aus Österreich, der Schweiz, Italien und Luxemburg gingen bei dem Wettbewerb ein, der in die Anthologie „Stille – ein anderes Lebensgefühl?“ münden sollte. Gewonnen hat den 4. Vechtaer Jugendliteraturpreis nun Miriam Bornewasser aus Düsseldorf/Friesoythe

Im Rathaus ist die Auszeichnung jetzt übergeben worden. Über 100 Interessierte nahmen an der Verkündung und Ehrung der insgesamt zwölf Preisträgerinnen teil. Platz zwei belegt Eva-Maria Schillingen aus Schöpfheim; Platz drei an Emma Lüers aus Vechta. Die Erstplatzierte erhielt einen Siegespreis von 300 Euro, die Zweitplatzierte von 200 Euro und die Drittplatzierte von 100 Euro. Alle anderen Siegertexte erhalten einen Buchpreis in Höhe von etwa 50 Euro.

Ausgeschrieben hatten den Preis die Stadt Vechta und der Geest-Verlag Langförden. Angesprochen fühlen durften sich Schreibende im Alter von 14 bis 21 Jahre. Der Vechtaer Jugendliteraturpreis gehört zu den größten Jugendliteratur-Wettbewerben in Deutschland. Und das hat er innerhalb der kurzen Zeit seines Bestehens geschafft.

Erstplatzierte erhielt einen Siegerpreis von 300 Euro

Die Sichtung und Bewertung der Einsendungen war eine Menge Lesearbeit für die Jury, bestehend aus Olaf Bröcker (Gymnasium Antonianum Vechta), Alfred Büngen (Geest-Verlag) , Julian Hülsemann (Partnerschaft für Demokratie Vechta), Rieke Siemon (Autorin und Doktorantin an der Uni Münster), Sigune Schnabel (Autorin und Übersetzerin), Nora Tenschert (Geest-Verlag) und Antonia Wengert (Malteser).

Die Lyrikerin Sigune Schnabel aus Düsseldorf trug mit einigen Musikstücken auf der Harfe zum guten Gelingen der Preisübergabe bei.

Erste Stadträtin Sandra Sollmann von der Stadt Vechta begrüßte die Gäste im Rathaus und erklärte: „Ohne Sie gebe es diesen Preis gar nicht und ich freue mich besonders darauf, heute Abend die Preise endlich wieder in Präsenz und endlich wieder gemeinsam mit Ihnen an die jungen Autorinnen und Autoren verleihen zu dürfen. Das war ja aufgrund der Pandemie in den letzten beiden Jahren so nicht möglich. Umso schöner also, Sie hier und heute persönlich begrüßen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute Abend wieder viele talentierte und kreative Köpfe unter uns haben.“

In der Corona-Pandemie gab es viele neue, unbekannte Situationen für die jungen Teilnehmer. Ein Novum für viele Menschen, vor allem für Jugendliche, war die plötzliche Stille, die Selbstisolation den der Fernunterricht mit sich brachte. Mit dem Buch: „Stille – ein anderes Lebensgefühl“ entstand ein Werk aus humorvollen, nachdenklichen, emotionalen und teils auch kritischen Texten, die ein eindrucksvolles Bild der Gedanken und Gefühle junger Menschen nach einem Jahr Pandemie zeichnen. Das Buch war auf der Veranstaltung und ist ab sofort im Buchhandel, online oder direkt beim Geest-Verlag erhältlich.

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