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Zur Information schlägt C-Port neue Wege ein

Der Zweckverband C-Port Küstenkanal geht neue Wege bei der Information der Bürger mit Blick auf die geplante Ansiedlung von zwei Großprojekten.

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Der C-Port: Hier möchten sich die beiden Unternehmen niederlassen. Die Ansiedelung sehen Anwohner jedoch kritisch.	Foto: Stix

Der C-Port: Hier möchten sich die beiden Unternehmen niederlassen. Die Ansiedelung sehen Anwohner jedoch kritisch. Foto: Stix

In der zweiten Aprilhälfte erhalten alle Haushalte in der Gemeinde Saterland und in der Stadt Friesoythe per Tagespost eine Sonderausgabe des Magazins „c-Port-folio“, im Internet werden alle Details zu den Projekten ausführlich dargestellt und Interessierte können ihre Fragen stellen, die dann auf der Homepage des C-Port mit Antworten veröffentlich werden, schreibt der C-Port in seiner Pressemitteilung.

Johann Wimberg, Vorsitzender der C-Port-Verbandsversammlung, sieht dieses Infopaket als gute Lösung in Corona-Zeiten. „Für den 19. März war eine große Informationsveranstaltung für die Bürger vorgesehen, die leider abgesagt werden musste. Wir wissen nicht, wann die Pandemie wieder Veranstaltungen mit vielen Menschen zulassen wird. Damit die Bürger bis dahin nicht auf Details zu den Vorhaben warten müssen, haben wir uns entschieden, neue Wege zu gehen.“

Wimberg macht deutlich, dass hinter diesen Wegen auch der Aspekt steht, dass „die Investoren verständlicherweise auch nicht monatelang warten können, bis nach der Krise alles normal weiterläuft“. Der Cloppenburger Landrat unterstreicht, dass es nach Corona auf jeden Fall auch die Bürgerinformation geben wird: „Das ist selbstverständlich. Das jetzige umfassende Informationspaket ist die Antwort auf Corona.“

In der Pressemitteilung gibt er auch einen Überblick der geplanten Informationen: Die Sonderausgabe des Magazins „C-Port-Folio“ wird an alle über die Tagespost erreichbaren, knapp 16000 Haushalte in der Gemeinde Saterland und in der Stadt Friesoythe Ende der 17. Kalenderwoche 17) sowie Auslage des Magazins, z.B. in verschickt. Es wird außerdem in der Kreisverwaltung und den Rathäusern Friesoythe und Saterland ausgelegt.

Ebenfalls ab Ende April werden geplante Projekte auf der Internetseite www.c-port-kuestenkanal.de/projekte dargestellt. Alle Bürger haben die Möglichkeit – schriftlich oder digital per Mail – bis zum 30. April Fragen an die Investoren zu stellen. Fragen und Antworten werden auf der Internetseite des C-Ports ab dem 11. Mai veröffentlicht.

In diesem Zusammenhang ist laut Landrat Johann Wimberg auch vorgesehen, den Katalog mit den Fragen der Bürgerinitiative „Sauberer C-Port“ zu beantworten. Die Initiative, die sich bei Facebook gegründet hat, ­hatte bereits insgesamt 77 Fragen an die Investoren und Verantwortlichen des C-Port formuliert.

Wimberg betont erneut, dass die Projekte der Unternehmen „revis“ und „Kaskum“ im Anfangsstadium stecken. Bei der „revis“-Ansiedlung sei ein umfangreiches Genehmigungsverfahren beim Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg vorgeschrieben, in dem ebenfalls eine Bürgerbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben sei. „Uns geht es darum, sachlich und vor allem auch sehr umfangreich zu informieren, damit sich jeder Interessierte ein fundiertes und solides Bild von den geplanten Ansiedlungen machen kann“, erklärt der Cloppenburger Landrat abschließend.

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