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Zahl der Katheter-Untersuchungen liegt höher als erwartet

Das Dammer Krankenhaus zieht eine positive erste Bilanz. Ein Jahr nach der Öffnung des neuen Labors gab es schon mehr als 1000 Eingriffe.

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Viel besser als erwartet: Zur Freude Ralf Grieshops (Vierter von links) hat das Team des neuen Katheterlabors schon weit mehr als 1000 Untersuchungen durchgeführt. Foto: Meier

Viel besser als erwartet: Zur Freude Ralf Grieshops (Vierter von links) hat das Team des neuen Katheterlabors schon weit mehr als 1000 Untersuchungen durchgeführt. Foto: Meier

Das neue Katheterlabor am Dammer Krankenhaus St. Elisabeth übertrifft die Erwartungen. Nach einer Mitteilung des Krankenhauses verzeichneten die Mediziner bereits im ersten Jahr nach der Inbetriebnahme mehr als 1000 Eingriffe an den Herzkranzgefäßen.

"Die hohe Schlagkraft zeigt, dass wir mit der Einrichtung des Kathterlabors eine richtige Entscheidung getroffen haben."Ralf Grieshop, Krankenhaus-Geschäftsführer

"Die hohe Schlagkraft zeigt, dass wir mit der Einrichtung des Kathterlabors eine richtige Entscheidung getroffen haben", erklärte Geschäftsführer Ralf Grieshop und sprach damit auch im Namen des gesamten Teams um die Mediziner Chefarzt Dr. Markus Kampmann und Leitenden Oberarzt Dr. Christian Gottkehaskamp, Dr. Bettina Götting und Oberarzt Jan-Tido Baumert sowie den Pflegerischen Leiter des Katheterlabors, Tobias Gohmann.

Gerade bei einem Herzinfarkt zähle jede Minute, erklärte der Geschäftsführer. In dem Hybrid-Operationssaal können nach Angaben des Krankenhauses unter anderem Herzerkrankungen auf dem neuesten Stand medizinischer Technik umfassend diagnostiziert und therapiert werden.

Das Team könne durch die Kombination aus Katheterlabor und Hybrid-Operationen alle Arten von Kathetereingriffen an den Herzkranzgefäßen sowie alle Methoden von Herzschrittmacher- und Defibrillatorimplantationen und elektrophysiologischen Eingriffen vornehmen, ist weiter zu lesen.

Neues Gerät ermöglicht eine schonende Behandlung

Das neue Gerät ermögliche den Patienten die schonende Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen. Bei der Herzkatheteruntersuchung der Herzkranzgefäße führe der Arzt einen Katheter schonend über eine Arterie von der Leiste, dem Handgelenk oder der Ellenbeuge aus bis zum Herzen ein. So könnten Herzkranzgefäße untersucht und Engstellen aufgeweitet sowie mittels der Implantation einer Gefäßstütze (Stent) behandelt werden.

Ralf Grieshop lobte angesichts des erfolgreich eingeschlagenen Weges das erfahrene Team aus Ärzten sowie spezialisierten Gesundheits- und Krankenpflegern. Das Krankenhaus sei zukunftsweisend aufgestellt und arbeite eng mit benachbarten Kliniken zusammen.

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