Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

„Wir brauchen die Hilfe der Kunden“

Der Vorstand der Cloppenburger Wirtschaftsgemeinschaft appelliert an die Solidarität der Kunden. Von Normalität könne keine Rede sein.

Artikel teilen:
Halten zusammen: Matthias Hermeling, Bernd Höne, Heinz-Josef Schröder, Rick Schouten und Jürgen Ahrens (v. li.) vom Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft Cloppenburg. Foto: Archiv/Kreke

Halten zusammen: Matthias Hermeling, Bernd Höne, Heinz-Josef Schröder, Rick Schouten und Jürgen Ahrens (v. li.) vom Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft Cloppenburg. Foto: Archiv/Kreke

„Widerstehen Sie dem Onlinehandel und lassen sie uns nicht in Stich“, heißt es in einem Appell des Vorstandes der Wirtschaftsgemeinschaft Cloppenburg an die Bevölkerung. Vielen Geschäftsleuten stehe „das Wasser bis zum Hals“ und sie könnten nur überleben, wenn sie in dieser schwierigen Zeit auch Umsätze machen.

„Es geht in vielen Branchen längst nicht mehr darum, gute Geschäfte zu machen, es geht vielmehr schlicht und einfach ums Überleben“, heißt es in der Erklärung der Wirtschaftsgemeinschaft. Auch wenn die Geschäfte nach dem Lockdown im Frühjahr wieder geöffnet haben, könne von Normalität keine Rede sein.

Das gelte auch für das Weihnachtsgeschäft. Sicherlich komme bei vielen angesichts von Maskenpflicht, Abstandsregeln, ausgefallenem Weihnachtsmarkt und geschlossener Gastronomie kein Shopping-Feeling auf, „aber gerade deshalb ist es jetzt an der Zeit, den örtlichen Handel zu unterstützen“, heißt es in dem Schreiben.

Verkausoffener Sonntag derzeit nicht möglich

Gerne hätten die Cloppenburger Geschäfte noch einen verkaufsoffenen Sonntag vor Weihnachten gemacht, doch das ginge auch bekannten Gründen nicht. Aber auch ohne den Sonntag gebe es genügend Gelegenheit, Weihnachtseinkäufe in Cloppenburg zu erledigen. Vor allem an den Wochentagen oder vormittags könne man den Weihnachtseinkauf in aller Ruhe erledigen. „Nutzen Sie die ganze Bandbreite der Öffnungszeiten aus, das entspannt die Lage“.

Auch die Gastronomie benötige die Hilfe der Bevölkerung. Wohl jeder würde sich wünschen, beim Shoppen in der Vorweihnachtszeit zwischendurch einen Kaffee, Glühwein oder ein Kaltgetränk zu genießen. „Unterstützen Sie die Gastronomen, die einen Abhol- oder Bringdienst anbieten, denn auch sie kämpfen ums Überleben“, schreibt die Wirtschaftsgemeinschaft.

Bislang sei Cloppenburg vom Ladensterben noch verschont geblieben. „Helfen Sie dabei, dass das auch so bleibt. Damit wir auch künftig eine attraktive Innenstadt haben, in der man nicht nur gut einkaufen kann, sondern sich auch wohlfühlt. Jeder Euro, der im örtlichen Handel bleibt und nicht in den Versandhandel fließt, hilft dabei“, schreibt der Vorstand der Wirtschaftsgemeinschaft.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

„Wir brauchen die Hilfe der Kunden“ - OM online