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Weltkonzern-Töchter werben um Azubis

ZF und BASF Polyurethanes laden zum gemeinsamen Ausbildungstag Samstag (21. Mai) nach Lemförde. Partner ist dabei erstmals die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik aus Vechta.

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Am 21. Mai werden die Ausbildungstätten von ZF und BASF in Lemförde für Besucher geöffnet: Im Bild technische Auszubildende beim Programmieren eines 3D-Druckers. Foto: ZF

Am 21. Mai werden die Ausbildungstätten von ZF und BASF in Lemförde für Besucher geöffnet: Im Bild technische Auszubildende beim Programmieren eines 3D-Druckers. Foto: ZF

Bereits zum 10. Mal laden am Dümmer beheimatete Werke zweier global agierender Konzerne zu ihrem gemeinsamen „Tag der offenen Ausbildung“ interessierte Schülerinnen und Schüler ein. Einen intensiven Blick hinter die Kulissen „live vor Ort“ werden in Lemförde am kommenden Samstag (21. Mai) die BASF Polyurethanes GmbH (Elastogranstraße 60) und Automobilzulieferer ZF (Alter Bahndamm 12) gewähren.

Von 10 bis 16 Uhr stehen neben der Besichtigung der Ausbildungsstätten auch viele Mitmachaktionen auf dem Besucherprogramm. Ein kostenloser Shuttlebus verbindet die beiden Standorte von BASF und ZF, die in Lemförde in unmittelbarer Nachbarschaft ausbilden.

Mit dem Hinweis, dass das Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist, können die Gäste zum Beispiel im Ausbildungszentrum von ZF gemeinsam mit Azubis einen Flaschenöffner fräsen oder auch einen Mini-Kugelzapfen als Schlüsselanhänger drehen. Wer sich für Software interessiert, kann Mikrocontroller programmieren oder auch mittels selbst erstellter Steuerungstechnik eine Produktionsanlage so einrichten, dass sie danach Geldstücke transportiert.

Beide Konzerne sind beim Ausbildungstag per Shuttlebus "erfahrbar"

BASF öffnet die Türen seines Ausbildungstechnikums für die Besichtigung. Hier können die Besucher verschiedene chemische Versuche durchführen, wie etwa den Säuregehalt eines Zitronensprudels bestimmen oder auch den Zuckergehalt von Weintrauben messen. Bei einer Mitmachaktion im Bereich Technik können die Besucher miterleben, wie der Kunststoff Polyurethan (PUR) aufgeschäumt wird.

Eingebunden in den gemeinsamen Ausbildungstag ist erstmals auch die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz (PHWT). Im ZF-Gebäude wird eine individuelle Beratung zu den Studiengängen an der Hochschule angeboten. ZF und BASF ergänzen diese mit Informationen zu ihren eigenen Ausbildungsangeboten und den an den Standorten möglichen dualen Studien.

Studenten und Auszubildende sind Werbegesichter

Das Programm, so heißt es in der Einladung der beiden Konzerne, richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge 2023 und 2024, deren Eltern und Lehrer. „Gesichter“ der Werbung für den Ausbildungstag sind die aus dem Vechtaer Südkreis stammende Josephine Kotte, Duale Studentin Elektrotechnik im ersten Ausbildungsjahr bei ZF sowie der Chemikant Samed Tulum, bei BASF ebenfalls im ersten Ausbildungsjahr.

Kinder, die noch nicht 14 Jahre alt sind, haben am Ausbildungstag aus Sicherheitsgründen nicht zu allen offenen Bereichen auf dem Werksgelände und in den Gebäuden Zutritt. Aufgrund der Hygienevorschriften beider Unternehmen ist das Tragen von FFP-2-Masken innerhalb der besuchten Gebäude vorgeschrieben.

Beide Konzerntöchter gehören zu den größten Arbeitgebern in der Dümmerregion

Beide Konzerntöchter gehören zu den größten Arbeitgebern in der Dümmerregion und darüber hinaus. Die ZF-Division Pkw-Fahrwerktechnik hat fünf Standorte rund um den See. Aktuell sind hier etwa 3200 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2021 erzielte die Division einen Umsatz von 7,3 Milliarden Euro. Automobilzulieferer ZF hatte zuletzt mit weltweit rund 157.500 Mitarbeitern an 188 Standorten einen Umsatz von 38,3 Milliarden Euro generiert.

Als Teil der BASF-Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt die Polyurethanes GmbH individuelle Materialien und Polyurethan-Grundprodukte. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro. Zum Ende des Jahres 2021 beschäftigte man exakt 1667 Mitarbeiter. Der Gesamtkonzern BASF hat rund 111.000 Mitarbeitende, die zuletzt einen weltweiten Umsatz von insgesamt 78,6 Milliarden Euro erzielten.

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