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Wasserverband will im April neue Betriebsstelle beziehen

Kundenfreundlicher, moderner, eine bessere Logistik: Die 18 Mitarbeiter freuen sich auf das neue Gebäude mit besseren Arbeitsbedingungen. Denn das aktuelle ist 40 Jahre alt.

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Bald fertig: Die neue Betriebsstelle Holdorf solle kundenfreundlicher, moderner, effektiver sein als die bisherige. Foto: Vollmer

Bald fertig: Die neue Betriebsstelle Holdorf solle kundenfreundlicher, moderner, effektiver sein als die bisherige. Foto: Vollmer

Noch stapfen die Mitarbeiter der Betriebsstelle Holdorf des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) durch Erde, Sand und Split. Maschinen röhren, Handwerker tauschen sich aus und montieren allerlei Interieur. Die Zeit rennt. Ende April sollen und wollen die 18 Betriebsstellenmitarbeiter aus ihrem gut 40 Jahre alten Gebäude in das neue direkt gegenüber ziehen – eineinhalb Jahre nach dem Spatenstich.

"Wir freuen uns, dass es bald soweit ist", sagt Stephan Barlage, Leiter der Betriebsstelle Holdorf 2, in einer Pressemitteilung. Der Platz in dem bisherigen Gebäude sei "wirklich eng". Aufgrund der infektionsschutzbedingten Schichtarbeit falle das personell momentan nicht so sehr auf, "doch sobald es wieder in den Normalbetrieb geht, reicht der Raum wie vorher auch hinten und vorne nicht.“

Auch mit Blick auf Fahrzeugstellplätze und Lagerraum, ergänzt Mario Witte, Leiter der Betriebsstelle Holdorf 1. "Wir haben viel Platz zur Verfügung, um alle Fahrzeuge und Gerätschaften unterzubringen und das Material zu lagern. Die logistische Abwicklung wird durch den Neubau viel besser. Damit sind wir für die kommenden Jahre richtig gut aufgestellt, um unsere Arbeit für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung leisten zu können."

Voller Vorfreude: Stephan Barlage (links) und Mario Witte nehmen das neue Gebäude der OOWV-Betriebsstelle Holdorf genau in Augenschein. Foto: OOWV  WittschiebenVoller Vorfreude: Stephan Barlage (links) und Mario Witte nehmen das neue Gebäude der OOWV-Betriebsstelle Holdorf genau in Augenschein. Foto: OOWV / Wittschieben

Rund 580 Quadratmeter ist das neue Gebäude groß, in dem neben einem Besprechungs- und Aufenthaltsraum mehrere Büros sowie selbstverständlich sanitäre Anlagen, Umkleideräume für die Mitarbeiter und eine Behindertentoilette untergebracht sind. Energetisch ist der Neubau zeitgemäß aufgestellt: Die Beheizung erfolgt durch eine Luft-Wärme-Pumpe. E-Fahrzeuge des OOWV können an eine Ladestation mit der nötigen Energie versorgt werden. Für Kundinnen und Kunden stehen vor dem Gebäude ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Direkt neben der neuen Betriebsstelle findet sich die ebenfalls neu entstandene Fahrzeughalle mit 6 Fahrzeugstellplätzen und ausreichend Lagerraum für Material.

"Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zur Region", weiß sagt Kay Schönfeld, OOWV-Regionalleiter im Landkreis Vechta. Die Kosten gab der OOWV beim Spatenstich damals mit 3,2 Millionen Euro an. Die ersten Planungen für einen Neubau starteten bereits 2015. "Wir wissen, was wir hier zu tun haben und stellen uns entsprechend auf. So bleibt garantiert, dass beispielsweise Schäden schnell durch unsere Betriebsstellenmitarbeiter behoben werden können."

Sobald der Umzug von alt in neu vollzogen ist, wird das alte Betriebsgebäude abgerissen. Mario Witte und Stephan Barlage werden ihm dann nach eigenem Bekunden keine Tränen nachweinen. Die Freude, nun einen Arbeitsplatz zu haben, der den Anforderungen gerecht wird, überwiegt bei weitem.

Im Landkreis Vechta ist der OOWV für rund 1.500 Kilometer Trinkwasserleitungen und 1.000 Kilometer Regen- und Schmutzwasserleitungen zuständig. Dazu kommen etwa 28.500 Hausanschlüsse im Trinkwasserbereich und rund 20.500 Hausanschlüsse im Abwasserbereich.

Foto: VollmerFoto: Vollmer

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