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Wasserverband weiht Neubau in Fladderlohausen offiziell ein

Eine hohe Funktionalität steht bei der neuen Betriebsstelle des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands in Fladderlohausen im Mittelpunkt. Von hier aus werden viele Leitungen in Schuss gehalten.

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Modern, umweltverträglich und zweckmäßig: Die neue Betriebsstelle des OOWV in Fladderlohausen. Foto: Vollmer

Modern, umweltverträglich und zweckmäßig: Die neue Betriebsstelle des OOWV in Fladderlohausen. Foto: Vollmer

Zukunftsorientiert, hell und schnörkellos präsentiert sich die neue Betriebsstelle des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) im Holdorfer Ortsteil Fladderlohausen. Im April bereits bezogen, wurde sie aufgrund von Einschränkungen durch die Corona-Pandemie erst jetzt offiziell eingeweiht.

Ein klares Bekenntnis zur Region

Weil die alte Betriebsstelle am Ende nicht mehr den nötigen Anforderungen standhielt, zeigen sich die beiden Betriebsstellenleiter Mario Witte und Stephan Barlage sowie das Mitarbeiter-Team über die neuen Räume und Möglichkeiten erfreut. Von hier aus haben sie im Landkreis Vechta einiges in Schuss zu halten. Dazu gehören rund 1.500 Kilometer Trinkwasserleitungen und 1.000 Kilometer Regen- und Schmutzwasserleitungen, dazu etwa 28.500 Hausanschlüsse im Trinkwasserbereich und gut 20.500 Hausanschlüsse im Abwasserbereich.

Für Franz Hölscher, Ratsvorsitzender der Gemeinde Bakum und stellvertretender Verbandsvorsteher des OOWV, ist der Bau ein klares Bekenntnis zur Region und ein Eckpfeiler der Versorgungssicherheit. "Mit dem Bau dieser Betriebsstelle hat der OOWV ein weiteres Fundament für seine Leistungsfähigkeit in der Daseinsvorsorge gelegt. Zudem zeigt der Verband damit, dass die Versorgung der Menschen in der Region ein hohes und essenzielles Gut ist, das es zu sichern gilt", stellt Franz Hölscher fest.

Einsegnung der Betriebsstelle: Mit einer Andacht stellte Pfarrer Christian Wölke das Gebäude und die Mitarbeiter unter Gottes Schutz. Foto: VollmerEinsegnung der Betriebsstelle: Mit einer Andacht stellte Pfarrer Christian Wölke das Gebäude und die Mitarbeiter unter Gottes Schutz. Foto: Vollmer

"Die neue Betriebsstelle ist nicht nur schön anzusehen, sie ist vor allem funktional“, erläutert OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht die Idee hinter dem Neubau. "Das Gebäude erfüllt den Anspruch, den unsere Mitarbeiter und Kunden an einen modernen Dienstleister stellen. Die modernen Arbeitsplätze verfügen über höhenverstellbare Tische. Auch an flexible Arbeitsplätze ist gedacht. Das ist für einen zukunftsorientierten Flächenversorger wie uns wichtig. Denn auch wir möchten im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine unnötigen Fahrtwege zurücklegen."

Auch die Fahrzeughalle ist neu

Rund 580 Quadratmeter ist das neue Gebäude groß, in dem neben einem Besprechungs- und Aufenthaltsraum mehrere Büros sowie sanitäre Anlagen, Umkleideräume für die Mitarbeiter und eine Behindertentoilette untergebracht sind. Direkt neben der neuen Betriebsstelle befindet sich die ebenfalls neu entstandene Fahrzeughalle mit 6 Fahrzeugstellplätzen und ausreichend Lagerraum für Material. Ebenso stehen für die Kunden vor dem Gebäude ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Energetisch ist der Neubau zeitgemäß aufgestellt: Die Beheizung erfolgt durch eine Luft-Wärme-Pumpe. E-Fahrzeuge des OOWV können an einer Ladestation mit der nötigen Energie versorgt werden.

Rund 3 Millionen Euro investierte der OOWV in den notwendigen Neubau. Viele Aufträge erhielten Handwerksbetriebe aus der heimischen Region. In dem Neubau sieht Holdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Krug mehr als nur einen Garanten für Versorgungssicherheit, wie er hervorhebt: "Der Bau der neuen OOWV-Betriebsstelle wurde in erster Linie von lokalen und regionalen Gewerken ausgeführt. In der schwierigen pandemischen Situation sichert das Arbeitsplätze und fördert die Wertschöpfung vor Ort."

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