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VR Bank in Dinklage bekommt ein anderes Gesicht

Das Erdgeschoss des Dinklager Bankgebäudes der VR Bank Dinklage-Steinfeld wird für 700.000 Euro neu gestaltet. Die Arbeiten dauern rund 4 Monate und werden im laufenden Betrieb durchgeführt.

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Verantworten die Neugestaltung: (von links) Dirk Kruse (Banco), Ralph Schröder (Bankvorstand), Rüdiger Schacht, Emelie Punte und Steffen Lampe (alle internes Projektteam). Foto: Kühn

Verantworten die Neugestaltung: (von links) Dirk Kruse (Banco), Ralph Schröder (Bankvorstand), Rüdiger Schacht, Emelie Punte und Steffen Lampe (alle internes Projektteam). Foto: Kühn

Am Montag (25. Oktober) geht es los: Bis kurz vor Weihnachten soll die erste Phase der Um- und Neugestaltung der VR Bank Dinklage-Steinfeld dauern, im Januar die 2. Phase folgen und im Februar die gesamte Arbeit im Erdgeschoss des Dinklager Bankgebäudes vollendet sein. "Für uns ist die Neugestaltung eine große Sache", sagt Bankvorstand Ralph Schröder. Annähernd 700.000 Euro lässt sich das genossenschaftliche Geldinstitut den Umbau kosten. "Wir sind hier und wir bleiben hier – auf dieses Versprechen an unsere Kunden und Mitglieder zahlen wir jetzt mit dem Umbau auch ein."

Bankbetrieb läuft während des Umbaus weiter

Die Neugestaltung des Erdgeschosses, in dem 20 von insgesamt 55 Beschäftigten der Bankstelle Dinklage ihre Arbeitsplätze haben, findet im laufenden Betrieb statt. Die Bankstelle wird nicht schließen, sondern alle ihre Präsenzservices auch während der Bauzeit anbieten.

"Die Bank bekommt ein neues Gesicht", sagt Dirk Kruse, der Bauleiter des mit dem Umbau beauftragten Projektierers Banco. Das Planungsbüro aus Minden ist auf den Umbau von Banken spezialisiert und wurde "gerade deshalb von uns beauftragt", erklärt Schröder. Rund ein dreiviertel Jahr habe die "Findungsphase" gedauert, beschreibt der Bankvorstand die Vorbereitungen, in die ein internes 5-köpfiges Projektteam um den Leiter der Bankstelle Dinklage, Rüdiger Schacht, intensiv eingebunden war. Am Umbau sind "zu 90 Prozent Handwerker" aus der Region beteiligt – ein "Ausdruck unserer Verankerung vor Ort und unserer Regionalität", erläutert Schröder.

Im Zentrum des Erdgeschosses steht künftig der Marktplatz als Ort der Begegnung und des Austausches. Grafik: BancoIm Zentrum des Erdgeschosses steht künftig der "Marktplatz" als Ort der Begegnung und des Austausches. Grafik: Banco

Ist alles fertig, dann wurden über 630 Quadratmeter Erdgeschossfläche umgestaltet. Im Vordergrund steht, "unseren Service weiter zu optimieren und Beratungsplätze zu schaffen, die Diskretion garantieren", sagt Schröder. Bislang seien die Warte- und Rückzugsmöglichkeiten für ein vertrauliches Gespräch in persönlicher Atmosphäre zwischen Bankberater und Kunde nicht in dem Maße gegeben, "wie wir sie eigentlich bräuchten".

Beabsichtigt ist aber auch durchaus nichtgeschäftliche Begegnung. Für einen kurzen Plausch, auch kleinere öffentliche Veranstaltungen für bis zu 30 Teilnehmer steht insbesondere der "Marktplatz" zur Verfügung. Um diesen neuen, offenen Kommunikationsbereich herum gruppieren sich Büros, Lounges und zentrale Servicestation. Auch die Kasse, an der weiterhin Barein- und -auszahlungen vorgenommen werden können, wird hier ihren Platz behalten.

Hell und freundlich werden die neuen Räume und das Interieur, der farbliche Auftritt ist dezent gehalten. Im Markenauftritt spielen künftig Rückprojektionen und Bildschirme eine große Rolle. Kernwerbebotschaften, Bilder und Grafiken werden großformatig auf Glaswände projiziert. Die Einspielungen sollen immer wieder wechseln. Die größte Fläche bietet der 10 Quadratmeter große Eingangsbereich an der Lange Straße. Die verglasten Beratungsräume können über neue Technik blickdicht gestellt werden.

Das Erdgeschoss der Bankstelle Dinklage wird komplett umgestaltet. Künftig wird es auch bequeme Wartebereiche geben. Grafik: BancoDas Erdgeschoss der Bankstelle Dinklage wird komplett umgestaltet. Künftig wird es auch bequeme Wartebereiche geben. Grafik: Banco

"Die Mitarbeiter freuen sich auf das, was kommt", weiß Schröder. Auch diese würden die Modernisierung und Umgestaltung begrüßen - übrigens die erste Baumaßnahme nach jetzt 16 Jahren. Von 2003 bis 2005 war die Bank in Dinklage neu gebaut worden. Den Mitgliedern und Kunden wird das neue Gesicht bei einem "Tag der offenen Tür" im kommenden Jahr präsentiert. Wann dieser stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Den Umbau können Interessierte über ein "Bautagebuch" bei Instagram verfolgen. Dieses wird durch das Projektteam im Haus wöchentlich aktualisiert.

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