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Vierter Stall in Friesoythe von der Geflügelpest betroffen

Am Mittwoch ist wieder ein Ausbruch der Geflügelpest bestätigt worden - es ist der vierte Stall in Friesoythe. 7500 Puten müssen getötet werden. Ein Ausbruch in Badbergen betrifft auch den Südkreis.

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Symbolfoto: dpa

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Es gibt den vierten Fall von Geflügelpest im Landkreis Cloppenburg. Das bestätigt die Kreisverwaltung am Mittwochmittag. Demnach handelt es sich wieder um einen Stall in Friesoythe. Dort sind bereits drei Ställe vom aktuellen Seuchenzug betroffen - zuletzt ist am Sonntag ein Fall bestätigt worden.

Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. 7.500 Puten mussten tierschutzgerecht getötet werden. Der Stall wurde geräumt. Somit sind im Landkreis Cloppenburg durch den aktuellen Seuchenzug insgesamt 64.700 Tieren (27.000 Puten und 37.700 Enten) getötet worden. Ab Donnerstag gilt um den aktuellen Ausbruch-Stall eine Schutzzone mit einem Drei-Kilometer-Radius und Überwachungszone mit einem Zehn-Kilometer-Radius. Das bereits seit Montag Wiedereinstallungsverbot in Barßel, Bösel, Garrel und Saterland sowie der Stadt Friesoythe wird entsprechend  verlängert.

Die Geflügelpest betrifft jetzt auch den Südkreis - wenn auch zunächst nur indirekt. Denn nachdem in einem Stall in Badbergen (Landkreis Osnabrück) die Geflügelpest nachgewiesen wurde, erstreckt sich die Überwachungszone auch auf Teile des Löninger Stadtgebietes und Teile der Gemeinde Essen. Die Maßnahmen in diesem Gebiet gelten ab dem 18. November.

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