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Viele Sparer vernichten ihr Geld selbst

Eine Commerzbank-Studie zeigt: Auch die Sparer im Oldenburger Münsterland haben fast 90 Millionen Euro auf der hohen Kante, die derzeit nicht verzinst werden.

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Das Sparschwein hat seine Bedeutung verloren, sagen André Freitag und Sonja Habig. Foto: Kühn

Das Sparschwein hat seine Bedeutung verloren, sagen André Freitag und Sonja Habig. Foto: Kühn

Das Coronavirus und ein stetes, Unsicherheit anzeigendes Auf und Ab an den Börsen machen den deutschen Sparern offensichtlich so viel Angst, dass sie nach wie vor viel Geld auf ihren Sichteinlagen-Konten parken. Mittlerweile liege viel zu viel Geld auf Giro-, Spar- oder Tagesgeldkonten, sagt André Freitag, Marktbereichsleiter der Commerzbank in Vechta. Die Summe dieses relativ frei verfügbaren aber fast unverzinsten Geldes steigt immer weiter, hat die Bank in einer bundesweiten Studie festgestellt: Allein von Januar 2018 bis Januar 2019 wuchsen die Einlagen der Bundesbürger von insgesamt rund 2,4 auf fast 2,5 Billionen Euro. Dieser Trend zeigt sich deutlich auch bei den Commerzbank-Filialen vor Ort, etwa im Geschäftsbereich Vechta, wo zuletzt fast 74 Millionen Euro auf Sichteinlagekonten verwaltet wurden, in Cloppenburg 14 Millionen Euro und in Diepholz 16 Millionen Euro.

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