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Verbund Oldenburger Münsterland lobt Preisgeld von 5.000 Euro aus

Die Verleihung der regionalen Unternehmerpreise fällt in diesem Jahr aus. Jetzt gibt es "Corona-Ehrenpreise" für ein Unternehmen sowie für eine soziale Initiative.

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Verbund-Geschäftsführer Jan Kreienborg (links) und Kollege Thomas Westermann hoffen auf viele Bewerbungen. Foto: Kühn

Verbund-Geschäftsführer Jan Kreienborg (links) und Kollege Thomas Westermann hoffen auf viele Bewerbungen. Foto: Kühn

Seit dem Jahr 2003 vergibt die Region jährlich in vier Kategorien an ausgewählte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft die Unternehmerpreise. In diesem Jahr wird der geplante Festakt zur Überreichung der Auszeichnungen wegen der Corona-Lage ausfallen. Der organisierende Verbund Oldenburger Münsterland (OM) will auf eine Ehrung allerdings nicht verzichten und hat deshalb den "Ehrenpreis" ins Leben gerufen.

Geehrt wird, wer auf Corona kreativ reagiert hat

Ausgezeichnet werden sollen ein Unternehmen sowie eine soziale Initiative aus dem Landkreis Vechta oder dem Landkreis Cloppenburg, die auf die Coronavirus-Pandemie besonders innovativ reagiert haben. Die Ehrenpreisträger erhalten als Anerkennung jeweils 2.500 Euro und eine Urkunde. Man wolle mit der Vergabe der Preise darauf hinweisen, "dass wir im OM gerade in schwierigen Zeiten eng zusammenrücken und auf Gemeinsamkeit setzen", erklärt Herbert Winkel, Vechtaer Landrat und Präsident des Verbundes.

Ihr Preisgeld sollen die beiden Sieger nicht behalten. Sie gewinnen die Berechtigung, die 2.500 Euro an soziale oder caritativ wirkende Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen weiterzureichen. "Das kann in einer Summe geschehen, es ist aber auch erlaubt, das Geld auf mehrere Empfänger zu verteilen", erklärt der Geschäftsführer des Verbundes, Jan Kreienborg.

Unternehmen oder Initiativen müssen Sitz im OM haben

Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Firma oder die soziale Initiative ihren Sitz im Landkreis Vechta oder Landkreis Cloppenburg hat. Es können laufende oder bereits abgeschlossene Projekte eingereicht werden.

Unternehmen können sich bewerben, wenn sie in der Corona-Zeit besonders innovativ reagiert haben, zum Beispiel, indem sie ihre Produktion umgestellt oder mit veränderten Arbeitsmodellen die Herausforderungen angegangen sind. Wichtig ist letztlich ein innovatives Handeln, mit dessen Hilfe es gelang oder noch gelingt, die Krise zu meistern.

Die zweite Preiskategorie ist für soziale Initiativen vorgesehen. Die Coronavirus-Pandemie wirkt zwar in die gesamte Gesellschaft, trifft jedoch besonders die sozial Schwachen. Bewerben können sich daher ehrenamtliche Initiativen, die Unterstützung durch zum Beispiel Einkaufshilfen, Arztfahrten oder andere Angebote gegeben haben und/oder noch geben. Mit dem Ehrenpreis soll das Engagement von Gruppen ausgezeichnet werden. Einzelpersonen können nicht teilnehmen.

Bewerbungen werden bis zum 30. Oktober angenommen

Bewerbungen für die beiden Preise werden bis einschließlich 30. Oktober (Freitag) entgegengenommen. Entsprechende Formulare finden sich auf der Internetseite des Verbundes. Die Bewerber um die Ehrenpreise werden sich dort vom 1. bis zum 11. November einer öffentlichen Abstimmung stellen. Im Unterschied zu den Unternehmerpreisen gibt es keine Jury-Entscheidung. Eine mehrfache Stimmabgabe durch ein- und denselben Wähler ist technisch ausgeschlossen, erklärt Thomas Westermann, beim Verbund zuständig für die Wirtschaftskommunikation.

In welcher Form die Preise überreicht werden, steht angesichts der stetig wechselnden Corona-Beschränkungen noch nicht fest. Sponsoren der Preise sind jeweils zur Hälfte die ��ffentlichen Oldenburg und die Landessparkasse zu Oldenburg. Beide haben bislang auch die Unternehmerpreise unterstützt.

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