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Über 500 Hektar unterm Pflug sind in zehn Jahren keine Seltenheit mehr

Die Landwirtschaft steht vor dem Umbruch, sagt Dr. Bernhard Rump, Leiter der Fachgruppe Ländliche Entwicklung bei der Landwirtschaftskammer. Viel Zeit, sich umzustellen, haben die Bauern nicht.

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Wird wichtiger: Der Ackerbau trägt künftig stärker zum Einkommen bei, glauben Fachleute der Landwirtschaftskammer. Foto: dpa

Wird wichtiger: Der Ackerbau trägt künftig stärker zum Einkommen bei, glauben Fachleute der Landwirtschaftskammer. Foto: dpa

Wie geht es den Landwirten zurzeit?
Sie befinden sich in einer Sinnkrise. Zwischen den gesellschaftlichen Erwartungen, die oft ideologiegetrieben sind, und ihren eigenen fachlichen Ansprüchen klafft eine unübersehbare Lücke. In der Pandemie hat sich außerdem gezeigt, dass Lebensmittel stets verfügbar sind. Der Verbraucher hat von einer Versorgungskrise jedenfalls nichts mitbekommen. Auch die Wirkung der Demonstrationen gegen die Preisbildung des Handels ist weitgehend verpufft. Das alles kratzt am Selbstverständnis der Bauern. Hinzu kommen die zahlreichen neuen Auflagen, vom Düngerecht bis zum Insektenschutz. Der aktuelle Nährstoffbericht für Niedersachsen zeigt zwar, dass die Landwirte relativ schnell reagieren. Trotzdem brauchen sie Zeit, um sich anzupassen. Die wird ihnen aber praktisch nicht gegeben.

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